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Investmentfonds können fantastische Bausteine für ein Aktien- und Anteils-ISA sein. Dadurch ist es möglich, eine breite globale Präsenz zu erreichen, oft zu geringen Kosten.
Schauen wir uns vor diesem Hintergrund zwei Dividenden-Investmentfonds an, die auf unterschiedliche geografische Regionen ausgerichtet sind. Meiner Meinung nach lohnt es sich, jedes einzelne davon als Kandidaten für die Aufnahme in eine ISA weiter zu untersuchen.
Asien
Beginnen wir mit Asien, dem am schnellsten wachsenden Raum der Welt. Obwohl China und Indien Schätzungen zufolge rund 43 % zum weltweiten BIP-Wachstum beitragen werden, entfallen nur knapp darauf 6 % des MSCI All Country World Index.
Im Gegensatz dazu entfallen rund 65 % auf die USA. Diese Kluft dürfte sich jedoch im Laufe des nächsten Jahrzehnts verringern, da Anleger angesichts der unvorhersehbaren US-Politik nach günstigeren Bewertungen und einer Portfoliodiversifizierung suchen.
Ein Trust, dessen Aussehen mir gefällt, ist Schroder Oriental Income Fund (LSE:SOI). Trotz eines Anstiegs von 33 % im vergangenen Jahr ist der FTSE 250 Vertrauen liegt immer noch bei ordentlichen 3,4 % Dividendenrendite.
Das Unternehmen verfügt über eine solide Erfolgsbilanz beim Dividendenwachstum und ist auf dem besten Weg, einer der Dividendenhelden der Association of Investment Companies zu werden. Dabei handelt es sich um Trusts, die ihre jährliche Dividende seit mindestens 20 Jahren in Folge erhöht haben. Der Schroder Oriental Income Fund hat mittlerweile 19 erreicht.
Ein Risiko besteht hier in hoher Konzentration, mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) macht 13 % des Vermögens aus. Wenn die Revolution der künstlichen Intelligenz (KI) ins Stocken gerät, könnte diese große Beteiligung am weltgrößten Chiphersteller die Performance bremsen.
Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet ermöglicht es Anlegern jedoch, vom Boom der KI-Infrastruktur zu profitieren und gleichzeitig eine Dividende zu kassieren. Die Gießereien von TSMC laufen auf Hochtouren.
Darüber hinaus bietet das Portfolio Engagements in Singapur, Hongkong, China und Australien. Darüber hinaus werden die Aktien mit einem Abschlag von 5,2 % auf den Nettoinventarwert (NAV) gehandelt.
Lateinamerika
Als nächstes haben wir BlackRock Latin American Investment Trust (LSE:BRLA). Darin befinden sich zahlreiche Bestände aus Lateinamerika, wo rund 650 Millionen Menschen leben.
Auch hier ist die Dividendenrendite trotz eines Anstiegs von 41 % im vergangenen Jahr mit 4,6 % immer noch ordentlich. Zu den Top-Beständen gehören Bergbau Riesen Tal Und Südliches Kupfersowie Südost-Flughafengruppe Und Wal-Mart von Mexiko.
Da ist auch ein bisschen High-Growth-Reißverschluss drin Jetzt Bestände (Nubank), die weltweit größte digitale Bank außerhalb Chinas.
Auch hier ist das Konzentrationsrisiko ein Thema, da Brasilien rund 62 % des Portfolios ausmacht. Obwohl es sich um die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas handelt, ist die Inflation dort immer noch recht hoch.
Andererseits erlebt Brasilien den stärksten Tourismusaufschwung in seiner Geschichte und verfügt über einen aufstrebenden Technologiesektor. Die Wirtschaft befindet sich also auf einem Aufwärtstrend.
Die Explosion digitaler Zahlungen in Brasilien hat ein innovatives Finanzökosystem geschaffen, das für normale Menschen funktioniert. Dieser Fortschritt ist das Ergebnis einer Kombination aus einer Überarbeitung des Regulierungsrahmens für den Zahlungsverkehr, einem intensiven Einsatz von Technologie, Unternehmertum und einem Fokus auf die Entwicklung von Produkten, die auf die Bedürfnisse brasilianischer Kunden zugeschnitten sind.
Weltwirtschaftsforum.
Unterdessen dürfte Mexiko davon profitieren, da US-Unternehmen ihre Produktion näher an ihre Heimat und weg von China verlagern (sogenanntes Friendshoring). Mexiko hat mit rund 23 % den zweitgrößten Länderanteil.
Schließlich werden die Aktien mit einem Abschlag von 6,5 % auf den Nettoinventarwert gehandelt, was meiner Meinung nach einen attraktiven Einstiegspunkt für internationale Einkommensinvestoren darstellt.

