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2025 war ein spektakuläres Jahr für die Lloyds Banking Group (LSE:LLOY) Aktienkurs. So spektakulär, dass ich glaube, dass die Gefahr besteht, dass es wieder auf die Erde zurückstürzt.
Mit 87,4 Pence pro Aktie sind die Lloyds-Aktien seit dem 1. Januar um 59 % gestiegen. Das ist ein erstaunlicher Anstieg, der meines Erachtens nicht die enormen Herausforderungen widerspiegelt, vor denen britische Banken kurzfristig und darüber hinaus stehen.
Aber was könnte die Ursache sein? FTSE 100 Bank scharf korrigieren? Hier sind drei Bedrohungen, die meiner Meinung nach den Kreditgeber im Jahr 2026 erschüttern könnten.
1. Sinkende Zinsen
Die Bank of England (BoE) hat die Zinsen seit Sommer 2024 fünfmal gesenkt. Angesichts der sinkenden Inflation werden im nächsten Jahr weitere Zinssenkungen erwartet.
Dies ist für Lloyds problematisch, da es seine Nettozinsmargen (NIMs) verringert. Diese wichtige Gewinnkennzahl misst die Differenz zwischen dem, was die Bank den Sparern zahlt und den Kreditnehmern berechnet.
Marktanalysten prognostizieren bis Mitte 2026 zwei weitere Zinssenkungen. Da die schwächelnde britische Wirtschaft jedoch erheblicher Unterstützung bedarf, denke ich, dass die BoE die Zinsen stärker senken könnte als vorhergesagt. Sollte dies der Fall sein, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Aktienkurse der Privatkundenbanken haben.
2. Doppelter Schlag
Im Gegensatz zu anderen FTSE-100-Banken erzielt Lloyds fast alle Gewinne von britischen Kunden. Dies birgt ein erhebliches Konzentrationsrisiko und ist angesichts der schlechten Konjunkturaussichten heute besonders besorgniserregend.
Medienberichten zufolge ist Bundeskanzlerin Rachel Reeves dabei, die Wachstumsprognosen für die nächsten fünf Jahre beim morgigen Haushalt zu kürzen.
Bestimmte Bankprodukte wie Girokonten sind unerlässlich. Aber andere wie Autokredite, Hypotheken und Kreditkarten reagieren sehr empfindlich auf die Wirtschaftslage, was zu massiver Unsicherheit bei Privatkundenbanken führt.
Darüber hinaus könnte es bei Lloyds zu einem Schneeball von Wertminderungen kommen, wenn die heimische Wirtschaft ins Stocken gerät. Für das Jahr 2025 geht S&P davon aus, dass die schwarze Bank notleidende Kredite in Höhe von 1,14 Mrd. £ verzeichnen wird, gegenüber 430 Mio. £ im Vorjahr. Meiner Ansicht nach besteht eine gute Chance, dass sie im Jahr 2026 weiter wachsen.
3. Riesige Bewertung
Ich glaube nicht, dass sich diese Bedrohungen in der Bewertung von Lloyds nach den enormen Aktienkursgewinnen im Jahr 2025 widerspiegeln. Wenn man auch andere Gefahren wie zunehmenden Wettbewerb, regulatorische Änderungen und steigende Strafen für den falschen Verkauf von Autokrediten berücksichtigt, erscheint mir die FTSE 100-Bank sehr teuer.
Lloyds-Aktien werden jetzt an a gehandelt Kurs-Buchwert-Verhältnis (KGV). vom 1.2. Das liegt etwas über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 0,8. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Bank mit einem Aufschlag auf den Wert ihrer Vermögenswerte handelt.
Wie Sie sehen, sind die Risiken für die FTSE-Bank schwerwiegend. Es gibt aber auch Chancen, die sich aus einem sich erholenden Immobilienmarkt und demografischen Veränderungen ergeben, die eine breitere Nachfrage nach Finanzdienstleistungen ankurbeln. Lloyds ist auch ein führendes Unternehmen im digitalen Banking und hilft ihm dabei, die Herausfordererbanken abzuwehren.
Insgesamt halte ich die Gefahren für Lloyds jedoch für zu groß, um sie zu ignorieren, insbesondere angesichts des hohen Aktienkurses. Deshalb suche ich stattdessen nach anderen britischen Aktien, die ich kaufen kann.

