Bildquelle: Meta Platforms
Metaplattformen (NASDAQ: META)-Aktien haben in letzter Zeit einen großen Einbruch erlitten. Gestern (26. März) fiel er um 8 % und fiel damit von einem Allzeithoch auf 31 %.
Ist es an der Zeit, diesen Namen „Magnificent 7“ für mein Portfolio zu kaufen? Werfen wir einen Blick auf den Aufbau.
Sieht heute billig aus
Meta sieht im Moment auf jeden Fall billig aus. Da Analysten in diesem Jahr einen Gewinn pro Aktie von 29,80 US-Dollar und im nächsten Jahr von 34,40 US-Dollar erwarten, schauen wir uns das an Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)-Verhältnisse von 18,4 und 15,9 auf zukunftsgerichteter Basis.
Das sind niedrige Bewertungen für eine Magnificent-7-Aktie. Vor allem, wenn man das Wachstum bedenkt, das Meta in den kommenden Jahren voraussichtlich generieren wird.
In diesem Jahr soll der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um etwa 25 % auf 250 Milliarden US-Dollar steigen. Im nächsten Jahr erwarten Analysten 296 Milliarden US-Dollar (+18 %).
Was den Gewinn pro Aktie betrifft, rechnen wir mit einem Wachstum von etwa 27 % in diesem Jahr und 15 % im nächsten Jahr. Wenn wir die erwartete Gewinnwachstumszahl für 2026 nehmen und sie mit dem KGV vergleichen, erhalten wir ein Kurs-Gewinn-Wachstum (PEG)-Verhältnis von nur 0,7 (ein Verhältnis unter eins signalisiert typischerweise, dass eine Aktie unterbewertet ist).
Ein KI-Gewinner?
Über die Bewertung hinaus hat Meta große Pläne für die Zukunft. Während das Unternehmen heute für seine Social-Media-Plattformen bekannt ist, dürfte es sich in Zukunft eher zu einem KI-Unternehmen entwickeln.
Ziel von Meta ist es, eine „Superintelligenz“-Plattform aufzubauen und Menschen Zugang zu leistungsstarken KI-Tools zu verschaffen, die ihnen eine beispiellose Produktivität ermöglichen können. Letztendlich besteht sein Ziel darin, zu einem unverzichtbaren Dienstprogramm im KI-Zeitalter zu werden.
Dazu investiert es Milliarden in die KI-Infrastruktur (Rechenzentren, Chips, Atomkraft usw.). Der Fokus liegt auch auf Produkten wie großen Sprachmodellen (Llama) und Datenbrillen.
Hier liegt also eine langfristige Wachstumsgeschichte vor. Wenn die Welt weiterhin KI einsetzt, könnte Meta möglicherweise noch viel größer werden.
Große Risiken für Anleger
Auch wenn sich das alles spannend anhört, birgt das Investitionsargument doch einige Risiken (sowohl kurzfristig als auch langfristig). Kurzfristig sieht sich das Unternehmen aufgrund der Suchtgefahr seiner Plattformen einem hohen Maß an behördlicher/rechtlicher Prüfung gegenüber.
Der Grund für den gestrigen Rückgang des Aktienkurses war, dass das Unternehmen ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Social-Media-Schäden verloren hatte. Experten gehen davon aus, dass dies zu einer Welle von Rechtsstreitigkeiten führen könnte (die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Gewinne und Cashflows haben könnten).
Unterdessen wissen wir auf lange Sicht nicht, ob sich Metas enorme Investitionen in KI (das Unternehmen plant, dieses Jahr bis zu 135 Milliarden US-Dollar auszugeben) tatsächlich auszahlen werden. Das Unternehmen wird in diesem Bereich viel Konkurrenz haben und zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand genau, wie sich die KI entwickeln wird.
Eine weitere Sache, die erwähnt werden muss, ist, dass das Aktienkursdiagramm schrecklich aussieht. Im Moment befindet sich die Aktie in einem schlimmen Abwärtstrend und ein Kauf gleicht möglicherweise dem Versuch, ein fallendes Messer aufzufangen.
Bessere Marktchancen?
Alles in allem werde ich derzeit keine Meta-Aktien für mein Portfolio kaufen. Meiner Meinung nach ist es zu riskant.
Ich denke, dass es für mich im Moment bessere Chancen auf dem Markt gibt.

