Kettenglied [LINK] gehört zu den Top-Blockchains, die bei der Tokenisierung und grenzenlosen Geldtransfers eingesetzt werden. Allerdings ist LINK in den letzten 24 Stunden um etwa 4 % gefallen, wobei der Preis unter dem 200-Tage-MA liegt.
Allerdings scheint die Preisschwäche von LINK zumindest kurzfristig ein Ende zu haben. Aus diesem Grund könnte Chainlink kurz vor einer zinsbullischen Umkehr stehen.
Verkäufer verlieren an Fahrt, da LINK zum dritten Mal den Support ablehnt
Der Preis von LINK brach Ende Mai unter einen aufsteigenden Trendkanal ein. Diese Bewegung fiel mit dem breiteren Kryptomarkt zusammen, der seit Ende letzten Jahres schwach war, obwohl die Aktivität weiterhin floriert.
Nach dem Zusammenbruch drückten die Verkäufer den Altcoin auf den Februar-Tiefststand von 7,265 $, sahen sich jedoch einer kleinen Ablehnung gegenüber. Die Erholung ließ den Preis über 8 US-Dollar steigen, ist aber seitdem auf dieses Unterstützungsniveau zurückgefallen und scheint zu halten.
Dies ist die dritte Berührung der 7,20-Dollar-Unterstützung, und wie es aussieht, verlieren die Verkäufer an Schwung. Beispielsweise ist der Momentum-Indikator rückläufig und ins Negative gekippt.

Weitere Analysen in einem kürzeren Zeitrahmen zeigen, dass die Verkäufer tatsächlich erschöpft sind. Die Vier-Stunden-Kerzen konsolidieren sich um die 7,280-Dollar-Marke, wobei die MACD-Balken schwächer werden. Das bedeutet, dass die Verkäufer erschöpft sind.
Der LINK-Preis hat sich jedoch vom Fibonacci-Retracement-Level von 0,618 erholt, was darauf hindeutet, dass der anhaltende Rückgang im Nachhinein stark ausfallen könnte. Für eine Fortsetzung des Abwärtstrends hängt es jedoch davon ab, dass LINK unter die 7,20-Dollar-Zone fällt.


Darüber hinaus sind die Gesamtliquidationen stark zurückgegangen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass auch die Volatilität zurückgegangen ist, ein Signal, das einer Expansion vorausgeht.
Beispielsweise wurden am 25. Juni auf dem Perps-Markt von Binance über 1 Million LINK an gehebelten Long-Orders liquidiert. Aber als der potenzielle Tiefpunkt bei der 7,20-Dollar-Zone erreicht wurde, wurden nur 120.000 LINK ausgelöscht.
Können bullische Signale eine Preisumkehr bei LINK auslösen?
Während die Preisbewegung auf eine mögliche zinsbullische Umkehr hindeutet, beginnen sich auch die On-Chain-Kennzahlen anzugleichen.
Beispielsweise drehten die Chainlink Spot ETFs wieder ins Plus, nachdem sie am 22. Juni ihren ersten täglichen Abfluss von 490.000 US-Dollar verzeichneten. Dies geschah, nachdem am nächsten Tag 138.000 US-Dollar in die ETFs geflossen waren, was die Bullen entlastete.


LINK-ETFs gehörten zu den Altcoin-ETFs mit der besten Performance, aber jetzt nur noch Avalanche [AVAX] Spot-ETFs haben seit ihrem Debüt noch keine Abflüsse verzeichnet.
Noch wichtiger ist, dass die LINK-Nachfrage hoch ist und die Reserve einen neuen Höchststand erreicht. Im Monat Juni hat die Chainlink-Reserve angesammelt 593.088 LINK für über 4,60 Millionen US-Dollar. Der Gesamtbestand beläuft sich auf 4.504.167 LINK, was zur Entstehung einer Angebotsverknappung beiträgt.
Insgesamt könnten diese zinsbullischen Signale dazu beitragen, dass der Altcoin eine zinsbullische Umkehr erlebt. Allerdings muss LINK über der 7,20-Dollar-Zone bleiben.
Abschließende Zusammenfassung
- Chainlink signalisiert eine mögliche zinsbullische Umkehr, da die Bären an Dynamik verlieren, aber der Preis muss über 7,20 $ bleiben.
- LINK-ETFs kehrten nach ihrem ersten Abfluss seit ihrem Debüt wieder ins Plus, während Chainlink Reserve diesen Monat um 4,60 Millionen US-Dollar wuchs.

