Ende Juni 2026 wird Bitcoin unter 60.000 US-Dollar gehandelt, etwa 53 % unter seinem Allzeithoch vom Oktober 2025 über 126.200 US-Dollar. Eine kurzlebige Rallye von März bis Mai gab den Bullen kurzzeitig Anlass zum Optimismus, doch seitdem sind die Preise zurückgegangen.
Laut einer neuen Bericht Laut Fidelity weist der aktuelle Abschwung die Merkmale eines Krypto-Winters auf – und die Geschichte weist auf fünf Faktoren hin, die ihn beenden könnten.
Fidelity stellt fest, dass Bitcoin seit 2011 in etwa vierjährigen Abständen Hochs und Tiefs des Bullenmarkts gebildet hat. Da der letzte Tiefststand des Bärenmarkts im November 2022 erreicht wurde, deutet das Muster auf einen potenziellen Boden etwa im November 2026 hin – wenn der Zyklus anhält. Der Debatte darüber, ob Der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin ist intakt und bleibt aktiv, so einige Analysten argumentieren Der Bärenmarkt ist fast vorbei, während andere weniger sicher sind.
Der Vierjahreszyklus von Bitcoin
Der Motor des Zyklus, erklärt Fidelity, ist der Halbierungsmechanismus von Bitcoin – eine eingebaute Regel, die die Mining-Belohnungen alle vier Jahre halbiert und so das in Umlauf kommende neue Angebot reduziert. Die letzte Halbierung erfolgte im April 2024 Die Blockbelohnungen wurden auf 3,125 BTC gesenkt.
Wenn die Nachfrage stabil bleibt oder trotz eines schrumpfenden Angebots wächst, können die Preise steigen. Das Unternehmen weist jedoch darauf hin, dass die Zyklen unterschiedlich lang waren und eher für eine Gesamtanalyse als für eine präzise Handelszeitplanung herangezogen werden sollten.
Verordnung
Laut Fidelity seien den bisherigen Bullenmärkten klare Regeln vorausgegangen. Die SECs Genehmigung Die Zahl der Spot-Bitcoin-ETPs im Januar 2024 war ein entscheidender Moment und trug dazu bei, Bitcoin auf neue Höchststände zu treiben. Nun bezeichnet das Unternehmen den CLARITY Act als die nächste große gesetzgeberische Entwicklung, die es zu beobachten gilt.
Der Gesetzentwurf, der die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zwischen der SEC und der CFTC aufteilen und der Branche einen klaren Rechtsrahmen geben würde, bestanden im Jahr 2025 ins Repräsentantenhaus aufgenommen und hat seitdem den Bankenausschuss des Senats durchlaufen. Eine Anhörung ist geplant für den 17. Juliwobei die Kryptoindustrie aufmerksam beobachtet.
Wenn es zum Gesetz wird, könnte es laut Fidelity inländische Aktivitäten freisetzen, die durch Rechtsunsicherheit gebremst wurden.
Politik der Federal Reserve
Fidelity weist auf einen konsistenten, wenn auch korrelativen Zusammenhang zwischen Zinssenkungen und Krypto-Preissteigerungen hin. Lockerere monetäre Bedingungen machen die Kreditaufnahme billiger und Anleger gehen leichter Risiken ein – und Kryptowährungen haben in der Vergangenheit davon profitiert. Das Umgekehrte gilt auch, wenn die Zinsen steigen.
Da die Inflation Mitte 2026 immer noch Anlass zur Sorge gibt, bleibt der Weg der Fed unklar. Das Unternehmen weist darauf hin, dass ein Preisanstieg lange vor der offiziellen Ankündigung einer Zinssenkung erfolgen könnte, da die Märkte dazu neigen, sich erwartungsvoll zu bewegen.
Ein Breakout-Anwendungsfall
Laut Fidelity haben NFTs und Memecoins den Bullenmarkt 2019–2021 beschleunigt – eine Welle des Anlegerinteresses, mit der nur wenige gerechnet haben. Das Unternehmen identifiziert drei Trends, die im Jahr 2026 die meiste Aufmerksamkeit erregen: die Tokenisierung realer Vermögenswerte, KI-bezogene Krypto-Infrastruktur und Stablecoins, die eine schnelle Akzeptanz erfahren haben die Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes im Jahr 2025. Aber Fidelity lässt auch die Tür zu etwas offen, das noch niemand beobachtet – in der Vergangenheit waren Überraschungen die größten Auslöser.
Institutionelle Adoption
Fidelity räumt ein, dass dies keine neue Erzählung mehr ist. Als börsennotierte Unternehmen im Jahr 2020 erstmals Kryptobestände offenlegten, löste dies eine neue Geschichte aus, die dazu beitrug, dass die Preise damals Rekordhöhen erreichten. Der Gründung Die Erhöhung der US-Strategischen Bitcoin-Reserve im März 2025 hatte einen ähnlichen Effekt und trug dazu bei, Bitcoin auf über 126.000 US-Dollar zu treiben. Aber die nachhaltige institutionelle Akzeptanz im Jahr 2026 hat nicht zu einem neuen Bullenmarkt geführt.
Dennoch argumentiert Fidelity, dass ein unvorhergesehener Schritt die Rechnung ändern könnte. Ein Unternehmen der Magnificent Seven, das eine große Bitcoin-Position ankündigt – etwas, das es seit dem Kauf von Tesla im Jahr 2021 nicht mehr gegeben hat, von dem das Unternehmen später die meisten verkaufte – könnte eine neue Erzählung schaffen. Ebenso könnte eine globale Krise dazu führen, dass Institutionen Bitcoin als Absicherung nutzen, was während des anhaltenden Konflikts im Iran nicht eingetreten ist.

