Die Covid-Ära hat scheinbar das Kräfteverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern für immer verändert, da Fernarbeit und Telearbeit zur Norm wurden.
Doch was einst als Arbeiterrevolution galt, entpuppte sich in Wirklichkeit nur als der Höhepunkt einer Wende im Status quo.
Laut einer neuen Studie von Kickresume, einem KI-gestützten Tool zur Karriereentwicklung, das Mitarbeiter länger im Unternehmen hält, verschwinden die Vergünstigungen am Arbeitsplatz und es wird immer schwieriger, Remote-Arbeitsplätze zu finden.
Dieser neue Trend am Arbeitsplatz wird „The Great Hunkering Down“ genannt.
Aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigt, dass es weniger offene Stellen gibt. Die Menschen behalten ihren Job länger und haben weniger Verhandlungsmacht. Infolgedessen bieten Unternehmen weniger Vergünstigungen an, und an vielen Arbeitsplätzen müssen die Mitarbeiter nun wieder Vollzeit im Büro sein.
Arbeitgeber reduzieren auch die Sommerfreitage.
„Die Menschen behalten ihren Job länger und haben weniger Verhandlungsmacht. Infolgedessen bieten Unternehmen weniger Vergünstigungen an, und an vielen Arbeitsplätzen müssen die Mitarbeiter jetzt wieder Vollzeit im Büro sein“, so das Unternehmen.
Ratschläge für Arbeiter in „The Great Hunkering Down“
Laut Kickresume können Mitarbeiter, die das Gefühl haben, in ihrem aktuellen Job festzustecken, eine Reihe von Schritten unternehmen, um ihren Kurs zu korrigieren.
Zu diesen Schritten gehören:
- Beurteilung Ihrer Lebensphase
- Bewertung Ihrer Finanzen
- In Betracht ziehen Krankenversicherung Bedürfnisse
- Denken Sie über Karriereziele nach und blicken Sie 5–10 Jahre in die Zukunft
- Erstellen Sie eine persönliche Hierarchie der wesentlichen Elemente, die Sie in Ihrer neuen Rolle benötigen
- Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie wissen, was Sie brauchen
- Denken Sie daran, zu verhandeln
- Überprüfen Sie regelmäßig die Prioritäten
„In „The Great Hunkering Down“ könnten die Leute befürchten, dass sie nicht mehr in den Genuss der Vorteile kommen, die sie suchen“, sagte Peter Duris, CEO von Kickresume.
Es stehen weniger Stellen zur Verfügung, und da die Konkurrenz um freie Stellen groß ist, handelt es sich um einen Käufermarkt. Auch wenn es heutzutage schwieriger ist, Remote-Arbeit zu finden, können Mitarbeiter immer noch darüber verhandeln, was sie wollen oder brauchen, damit ihre Arbeit für sie funktioniert.
„Wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben und ein Vorteil, der Ihnen wichtig ist, nicht erwähnt wird, lohnt es sich, ihn im Vorstellungsgespräch höflich zur Sprache zu bringen. Erkundigen Sie sich, ob diese Vergünstigung für den richtigen Kandidaten in Frage kommt. Seien Sie einfach nicht zu aufdringlich, da dies einige Arbeitgeber abschrecken könnte.“
Die Einführung von KI treibt die Arbeitsplatzverluste im Mai auf das Covid-Niveau
In den USA ansässige Arbeitgeber kündigten im Mai den Abbau von mehr als 97.000 Arbeitsplätzen an, ein Anstieg von 16 % gegenüber den mehr als 83.000 im Vormonat und 3 % mehr als im letzten Jahr, heißt es in der Mitteilung Neueste Daten von Challenger, Gray & Christmas angesehen von TheStreet.
Der Gesamtwert im Mai 2026 war der höchste in diesem Monat seit 2020, als die Covid-Pandemie die Arbeitgeber zu Kürzungen von fast 400.000 zwang.
Laut Andy Challenger, Arbeits- und Arbeitsplatzexperte und Chief Revenue Officer von Challenger, Gray & Christmas, gibt das Unternehmen an, dass es „einen Anstieg der insolvenzbedingten Verluste erlebt hat, was mir zeigt, dass Unternehmen eine aggressive Umstrukturierung vornehmen, während sie sich für eine KI-gesteuerte Wirtschaft neu positionieren“.
Der Technologiesektor war für mehr als ein Drittel des Stellenabbaus verantwortlich. Die Unternehmen kündigten in diesem Monat den Abbau von mehr als 38.000 Stellen an, die höchste Zahl seit August 2024.
„Der Arbeitsmarkt wird durch Technologie in Echtzeit umgestaltet. KI ist heute der Hauptgrund, den Unternehmen für den Abbau von Arbeitsplätzen nennen, und die wichtigste Branche, die dies anführt, ist der Technologiesektor. Der Technologiesektor, bereits der größte Stellenabbau des Jahres, verzeichnete den stärksten Personalabbau seit Anfang 2023, auch wenn er in diesem Jahr nach wie vor der Sektor mit den meisten Einstellungsplänen ist“, sagte Challenger.
„KI ist noch nicht der Jobpokalypse, den manche vorhergesagt haben. Wie Tabellenkalkulationen und E-Mail zuvor wird die Technologie die Arbeitnehmer letztendlich produktiver machen, aber unsere Daten zeigen, dass Unternehmen bereits darauf reagieren und KI für mehr Kürzungen als jeden anderen Grund nennen. Die offene Frage ist nicht, ob KI die Arbeitskräfte verändert, sondern wie schnell.“
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