Die TeraWulf-Aktien stiegen am 6. Juli sprunghaft an, nachdem das Unternehmen einen großen Kunden für die Infrastruktur für künstliche Intelligenz gewonnen hatte.
TeraWulf (WULF) kündigte a 20-jähriger Mietvertrag mit Anthropic auf dem Justified Data Campus in Hawesville, Kentucky. Es wird erwartet, dass die Vereinbarung über die erste Mietdauer einen vertraglich vereinbarten Umsatz von rund 19 Milliarden US-Dollar generieren wird.
Die TeraWulf-Aktie wurde kürzlich bei gehandelt 22,74 $ gegen Mittag des 6. Juli, ein Plus von etwa 7,3 %. Die Aktie eröffnete bei 24,21 $ und wurde zu Beginn der Sitzung bis zu 25,04 $ gehandelt.
Die Aktienbewegung gibt Anlegern einen neuen Grund, TeraWulf als ein Rechenzentrums-Infrastrukturunternehmen zu betrachten und nicht nur als ein Unternehmen, das einst eng mit dem Bitcoin-Mining verbunden war.
TeraWulf-Aktie erholt sich nach Anthropic-Pacht
Die Anthropic-Vereinbarung umfasst den Justified Data-Campus von TeraWulf, einen eigens dafür errichteten Campus KI Infrastrukturstandort in Kentucky.
Der Campus wird voraussichtlich etwa unterstützen 401 Megawatt kritische IT-Last. Die erste Kapazität soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 ans Netz gehen, die volle Leistung von 401 Megawatt wird bis Anfang 2028 erwartet.
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Der Deal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem TeraWulf seine Neupositionierung rund um KI und Datendienste fortsetzt und das Unternehmen weiter in den Markt für stromintensive Computing-Infrastruktur vordringt.
Wichtige Zahlen hinter dem TeraWulf-Deal
In der Ankündigung von TeraWulf wurden die wichtigsten Zahlen hinter dem Anthropic-Pachtvertrag und dem Abernathy-Joint-Venture-Verkauf dargelegt:
- 19 Milliarden US-Dollar: Erwarteter vertraglich vereinbarter Umsatz über die anfängliche Mietdauer
- 20 Jahre: Dauer des Anthropic-Mietvertrags
- 401 Megawatt: Erwartete kritische IT-Auslastung auf dem Justified Data Campus
- Zweites Halbjahr 2027: Voraussichtlicher Zeitpunkt der anfänglichen Kapazität
- Anfang 2028: Voraussichtlicher Vollanstieg auf 401 Megawatt
- 450 Millionen US-Dollar: Capital TeraWulf erwartet, durch den Verkauf des Abernathy Joint Venture Geld zu verdienen
- Mehr als 10 %: TeraWulfs frühe Aktienbewegung nach der Ankündigung
Anthropic gibt TeraWulf eine neue Umsatzgeschichte
Durch den Anthropic-Leasingvertrag erhält TeraWulf einen hochkarätigen KI-Kunden und einen langfristigen Vertrag, der an die Nachfrage im Rechenzentrum gebunden ist.
TeraWulf hat die Vereinbarung als Teil einer umfassenderen Entwicklung hin zu Infrastrukturplattformen formuliert, die bereits vorhanden sind direktes Eigentum, Kundenbeziehungen und betriebliche Kontrolle. Der Mietvertrag verschafft dem Unternehmen eine sichtbarere langfristige Einnahmequelle, die an die KI-Infrastruktur und stromgesicherte Rechenzentrumsanlagen gebunden ist.
Der Anthropic-Mietvertrag bestätigt unsere Strategie und schafft eine langfristige Einnahmequelle mit einem der weltweit führenden KI-Unternehmen.
TeraWulf kündigte außerdem einen separaten Deal an seine 50,1 %-Beteiligung verkaufen im Abernathy Joint Venture an eine von Fluidstack geführte Investorengruppe. Das Unternehmen sagte, dass die Transaktion rund 450 Millionen US-Dollar an investiertem Kapital monetarisiert und Kapital für die Umschichtung in hundertprozentige KI-Infrastrukturmöglichkeiten freisetzt.
Durch den Abernathy-Verkauf erhält TeraWulf mehr Kapital, um denselben Schwenk zu unterstützen. Das Unternehmen verlagert Kapital in KI-Infrastrukturstandorte, wo es die Vermögenswerte kontrollieren, langfristige Kunden gewinnen und wiederkehrende Einnahmen aus Rechenzentren erzielen kann.
Der Markt hat immer noch eine Ausführungsfrage
Der Anthropic-Deal beschert TeraWulf eine stärkere KI-Infrastruktur-Story, die vollen finanziellen Auswirkungen werden jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die erste Kapazität auf dem Kentucky-Campus wird voraussichtlich nicht vor dem zweite Hälfte des Jahres 2027. Die vollständigen 401 Megawatt werden bis Anfang 2028 erwartet. Der Zeitplan ermöglicht es den Anlegern, den Baufortschritt, die Stromlieferung, die Projektkosten und die Fähigkeit des Unternehmens, die Pacht in verlässliche Einnahmen umzuwandeln, im Auge zu behalten.
Anthropic verschafft TeraWulf einen Großkunden, aber das Unternehmen muss noch nachweisen, dass es den Campus termingerecht bereitstellen und die Art von Infrastruktur unterstützen kann, die KI-Unternehmen benötigen.
Die Rallye von TeraWulf zeigt, dass die Anleger bereit sind, die Umstellung des Unternehmens auf KI-Rechenzentren zu belohnen. Der Anthropic-Pachtvertrag gibt der Aktie einen klareren Weg zu langfristigen Einnahmen, aber der nächste Test besteht darin, ob TeraWulf das Projekt pünktlich liefern und den Deal in einen verlässlichen Cashflow umwandeln kann.
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