EUR/USD handelt am Freitag verhalten in der Nähe des Bereichs von 1,1430, da ein schwächerer US-Dollar (USD) dem Paar hilft, seine bescheidenen Gewinne vom Donnerstag zu halten. Dies galt auch dann, nachdem die Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich einen begrenzten Preisdruck zeigten.
Der deutsche Verbraucherpreisindex (VPI) fiel im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,3 %, während die Jahresrate unverändert bei 2,3 % blieb. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sank im Monatsvergleich um 0,2 % und stieg im Jahresvergleich um 2,4 %. In Frankreich fiel der EU-harmonisierte VPI im Monatsvergleich um 0,3 % und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 %.
Die Messwerte deuten darauf hin, dass die Inflation in zwei der größten Volkswirtschaften der Eurozone relativ gering bleibt. Dies könnte die Notwendigkeit für die Europäische Zentralbank (EZB) verringern, einen aggressiv restriktiven politischen Kurs beizubehalten, was den Aufwärtstrend des Euro begrenzen würde.
Unterdessen bleibt die geopolitische Unsicherheit im Fokus. Der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, sagte auf Truth Social, dass Iran weitere Verhandlungen gefordert habe und dass Washington einer Fortsetzung der Gespräche zugestimmt habe. Allerdings warnte Trump auch, dass der Waffenstillstand „beendet“ sei, und äußerte Bedenken, dass sich die Feindseligkeiten trotz anhaltender diplomatischer Kontakte verschärfen könnten.
Erneute Spannungen zwischen den USA und dem Iran könnten die Nachfrage nach dem Greenback als sicheren Hafen unterstützen und die EUR/USD-Gewinne begrenzt halten. Dennoch hält das Paar an den mageren Gewinnen vom Mittwoch und Donnerstag fest, da die allgemeine Schwäche des US-Dollars die Auswirkungen schwächerer europäischer Inflationsdaten ausgleicht.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart EUR/USD Der Handel liegt bei 1,1433 und liegt über dem 20-Perioden-SMA (Simple Moving Average) bei 1,1425 und dem 100-Perioden-SMA bei 1,1415, die eine kurzfristige Trendunterstützung bieten, das Paar jedoch durch ein dichtes Band von Overhead-Niveaus begrenzt lassen. Der Preis testet bereits die Unterkante dieser Obergrenze, wobei nahegelegene horizontale Widerstände bei 1,1442, 1,1450 und 1,1461 Aufwärtsversuche einschränken, während der Relative Strength Index (RSI) um 52 auf eine stetige, aber nicht aggressive Aufwärtsdynamik hindeutet, was einen leicht begrenzten Ton verstärkt, solange diese Barrieren intakt bleiben.
Auf der anderen Seite wird die erste Unterstützung am horizontalen Boden bei 1,1431 gesehen, gefolgt vom 20-Perioden-SMA bei 1,1425 und dem 100-Perioden-SMA bei 1,1415, die zusammen eine kompakte Nachfragezone bilden, die nachgeben müsste, um einen tieferen Rückzug zu signalisieren. Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand zuerst bei 1,1442, dann bei 1,1450 und dann bei 1,1461, und nur ein nachhaltiger Durchbruch über diese aufsteigende Gruppe würde die Tür für eine konstruktivere Erholung des Paares öffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools geschrieben. Erfahren Sie mehr.)

