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Der Dollar schafft es, die Verluste von Anfang dieser Woche wieder wettzumachen, nachdem die US-VPI- und PPI-Berichte schwächer ausgefallen sind. Die Wende ist zu einem großen Teil auf die anhaltende Konzentration auf Inflationssorgen sowie auf einen restriktiveren Ausblick der Fed zurückzuführen, da der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufflammt.
Allerdings geben die Renditen heute leicht nach, bleiben aber seit dem Monatswechsel immer noch erhöht. Somit untermauert dies weiterhin den makroökonomischen Hintergrund und treibt den Dollar gegenüber den übrigen Hauptwährungen, insbesondere dem USD/JPY, in die Höhe. Allerdings sind Interventionsrisiken immer noch das A und O für dieses Währungspaar, und die Verantwortlichen in Tokio beobachten die Dinge sehr genau.
Was die allgemeine Dollarstimmung betrifft, so hängt ein Großteil davon nun von den weiteren Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran sowie der allgemeinen Risikostimmung an den Märkten ab. Letzteres rückt nach einer leichten Verschnaufpause in der Wochenmitte angesichts des starken Tech-Ausverkaufs, den wir beobachten, wieder in den Fokus.
Halbleiter- und Chiphersteller werden erneut hart bestraft, was zum Ende der Woche zu einem erneuten Abschwung führt. Die Dinge sehen schwierig aus, und wenn das so bleibt, könnten Sicherheitsströme den Dollar noch vor dem Wochenende stützen. Das ist also etwas, vor dem man vorsichtig sein muss, auch wenn die Hauptwährungen über weite Strecken des Jahres nicht allzu empfindlich auf Risikoentwicklungen reagierten. Stattdessen ist der Haupttreiber und das Gesamtbild für die wichtigsten Währungen mit dem Zinsmarkt verknüpft. Dennoch schließt dies nicht die Möglichkeit aus, dass Händler auf risikoreiche Verkäufe reagieren, insbesondere in einem volatileren und beunruhigenderen Risikoumfeld.
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