Dr. Henry Hao von der Commerzbank argumentiert, dass sich der chinesische Immobilienmarkt auch fünf Jahre nach der Evergrande-Krise weiterhin in einer strukturellen Stagnation befindet. Die nationalen Preise folgen einem L-förmigen Verlauf mit einer K-förmigen Divergenz zwischen Tier-1-Städten und Städten der unteren Preisklasse. Schwache Nachfrage, knappere Finanzierung und demografische Entwicklung bedeuten, dass Immobilien nicht länger Chinas wichtigster Wachstumsmotor sein werden, da Peking Kapital in neue Sektoren umlenkt.
L-förmige Preise, gebrochener Bauzyklus
„Der Immobilienabschwung in China jährt sich im Juli 2026 zum fünften Mal. Trotz lokaler Preisstabilisierung in Top-Städten stagniert der nationale Immobilienmarkt weiterhin. Unsere Analyse des Bauzyklus deutet darauf hin, dass die strukturelle Stagnation anhalten wird, während Peking sich neuen Wachstumstreibern zuwendet.“
„Immobilieninvestitionen liegen nur noch bei 53 Prozent ihres Höchststands vom Juli 2021. Die Baubeginne sind auf lediglich 24 Prozent ihres früheren Niveaus gesunken, was garantiert, dass der Sektor weiterhin eine wirtschaftliche Belastung darstellen wird. Die Fertigstellungen von Wohnimmobilien zeigen mit 55 Prozent eine relative Widerstandsfähigkeit, aber das ist völlig politisch bedingt.“
„Pekings Politik zielt eher darauf ab, den Rückgang zu bewältigen, als einen größeren Aufschwung auszulösen. Die Behörden haben die Hypothekenzinsen gesenkt, die Anzahlungen gekürzt und die Kommunalverwaltungen dazu ermutigt, unverkaufte Häuser zu kaufen. Doch strukturelle Zwänge begrenzen diese Auswirkungen.“
„Entscheidend ist, dass dieser strukturelle Rückgang durch demografische Kräfte bedingt ist. Die historische Welle der Land-in-Stadt-Migration hat faktisch ihren Höhepunkt erreicht und führt zu einem Geburtenrückgang.“ Tarife den Kreis der Erstkäufer verkleinern. Im Vergleich zu historischen Krisen spiegelt China eher die lange Verdauungsphase Spaniens wider als einen schnellen Aufschwung.“
„Die Ära der Immobilien als primärer Wachstumsmotor ist definitiv vorbei. Folglich hat Peking Kapital in Richtung neuer Produktivkräfte wie grüner Technologie, Elektrofahrzeugen und fortschrittlicher Industrieausrüstung verlagert.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft. Erfahren Sie mehr.)

