- Aktuelle Bedingungen im Juli -77,6 gegenüber -77,8 erwartet
- Vorher -81,0
- Juli-Ausblick 26,3 gegenüber 17,5 erwartet
- Vor dem 10.5
Trotz einer leichten Erholung bleiben die aktuellen Bedingungen gedämpft, was die gedämpfte Wirtschaftsstimmung infolge des Nahostkonflikts widerspiegelt. Da die Spannungen erneut eskalieren, wird es für deutsche Unternehmen schwierig. Die gute Nachricht ist zumindest, dass sich die Aussichten bis in den Juli hinein verbessern werden. Das ZEW stellt fest, dass:
„Die Konjunkturaussichten verbessern sich im Juli weiter. Die Reformen scheinen Wirkung zu zeigen. Vor allem die exportorientierten Branchen sowie die Binnennachfrage verzeichneten ein anhaltendes Wachstum. Dennoch bleiben die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung des Iran-Konflikts und der Ölpreise ein entscheidender Faktor für die Erholungsaussichten.“
Das Wichtigste im Moment ist, dass der Preisdruck vor der Sommerpause nachlässt. Und darauf wird die EZB im Laufe dieser Woche sicherlich auch noch eingehen.
Allerdings wird es weiterhin Fragen zu den Wirtschafts- und Inflationsaussichten geben, insbesondere wenn wir uns dem vierten Quartal 2026 nähern. Dies gilt umso mehr, wenn der Konflikt zwischen den USA und dem Iran bis dahin weiterhin keine Anzeichen für ein Ende erkennen lässt.

