Die Kryptoindustrie mag im Hinblick auf die Arbeitgeber relativ klein sein – aber der wirtschaftliche Beitrag ist groß.
Das ist laut a neuer Bericht veröffentlicht von der National Cryptocurrency Association und der Pragmatic Policy Group, aus der hervorgeht, dass Kryptounternehmen zwar nur 34.000 Menschen beschäftigen, die Branche jedoch im Jahr 2026 55 Milliarden US-Dollar zur US-Wirtschaft beitragen wird.
In dem Bericht „Crypto at Work“, der angeblich der erste ist, der den Fußabdruck der Kryptoindustrie auf dem US-Arbeitsmarkt umfassend analysiert, heißt es, dass die Arbeitsplätze in diesem Bereich auch durchschnittlich 133.000 US-Dollar pro Jahr betragen – mehr als das Doppelte des nationalen Durchschnittslohns von 64.000 US-Dollar und über dem Durchschnittslohn in der Technologie- und Fertigungsbranche.
„Krypto schafft viele Arbeitsplätze außerhalb der Technologiebranche und unterstützt direkt mehr Arbeitsplätze als wichtige Fertigungsindustrien“, heißt es in dem Bericht.
Unter Verwendung eines Standard-Input-Output-Wirtschaftsmodells hat PPG berechnet, dass jeder direkte Krypto-Job etwa sechs zusätzliche Arbeitsplätze anderswo in der Wirtschaft schafft – bei Zulieferern und in Unternehmen, in denen Krypto-Mitarbeiter ihr Gehalt ausgeben.
Rechnet man diese indirekten und induzierten Arbeitsplätze mit der direkten Gesamtzahl zusammen, ergibt sich eine Gesamtzahl von 232.000 Arbeitsplätzen, die die Branche unterstützt.
Gemessen an der reinen Mitarbeiterzahl bleibt Krypto jedoch ein kleiner Arbeitgeber. Der Bericht selbst vergleicht seine 34.000 direkten Arbeitsplätze mit der Kaffee- und Teeproduktion (28.400 Arbeitsplätze) und der Tabakindustrie (10.600 Arbeitsplätze) – kaum das Ausmaß einer großen amerikanischen Industrie.
Die Präsenz der Branche ist auch geografisch uneinheitlich: Auf Kalifornien, New York und Texas entfallen 60 % aller Krypto-Arbeitsplätze mit 57.600, 53.800 bzw. 26.500.
Die Heartland-Staaten – darunter Iowa, Kansas, Nebraska und die Dakotas – unterstützen zusammen etwas mehr als 17.000 Arbeitsplätze. Der Bericht hebt Colorado und North Dakota als aufstrebende Zentren hervor und verweist auf Colorados kryptofreundliche Steuerpolitik und Unternehmen wie Riot Platforms und Crusoe Energy sowie auf North Dakotas Fackelgas-Bergbaubetriebe und einen Pilot-Stablecoin der staatlichen Bank of North Dakota.
PPG beschreibt die Studie als den ersten umfassenden, wirtschaftsweiten Blick auf die Auswirkungen von Krypto auf den Arbeitsmarkt, der auf Daten des Bureau of Economic Analysis und des Bureau of Labor Statistics aus dem Jahr 2024 basiert.
Das Unternehmen wies auch auf eine Einschränkung seines eigenen Ansatzes hin: Da „noch kein spezielles Krypto-Belegschaftsprofil existiert“, modellierte es die Finanzaktivitäten von Krypto anhand des Berufsmixes breiterer Technologiebranchen und nicht des traditionellen Finanzwesens.
NCA, das die Forschung finanzierte, sagte, es hoffe, dass die Ergebnisse den politischen Entscheidungsträgern „ein evidenzbasiertes Verständnis des wirtschaftlichen Beitrags des Sektors“ vermitteln. Die gemeinnützige Organisation wurde im Jahr 2025 gegründet, um das zu fördern, was sie als sichere und informierte Einführung von Kryptowährungen in den USA bezeichnet

