Während die EZB gehalten Tarife Während sich der Wechselkurs heute stabilisiert, ist es nun wahrscheinlicher, dass er bei seiner nächsten Sitzung im September erneut ansteigen wird.
Oberflächlich betrachtet schreien nichts in den Daten nach einer strengeren Politik. Die zugrunde liegende Inflation bleibt knapp über dem Zielwert, und es gibt bisher keine klaren Anzeichen für Zweitrundeneffekte durch den Anstieg der Energiepreise. Auch das Wachstum bleibt schwach, und die Beamten werden bei Zinserhöhungen vorsichtig sein der Euro Die regionale Wirtschaft gerät in einen Abschwung oder, Gott bewahre, in eine Rezession.
Das jüngste Aufflammen der Spannungen zwischen den USA und Iran und der damit einhergehende Anstieg der Energiepreise dürften jedoch höchstwahrscheinlich die EZB zum Handeln zwingen. Die politischen Entscheidungsträger haben deutlich gemacht, dass sie die Entwicklungen im Nahen Osten genau beobachten, und das aus gutem Grund: Ein anhaltender Anstieg der Ölpreise droht, einen Großteil der erzielten Fortschritte bei der Inflation zunichte zu machen.
Sollte sich der Konflikt hinziehen, ohne dass es einen Weg zur Deeskalation gibt, bleibt der EZB möglicherweise keine andere Wahl, als präventiv zu handeln, um ihre Glaubwürdigkeit bei der Inflationsbekämpfung zu wahren.
Der Euro ist nach der Ankündigung gefallen, was wie ein klassischer Fall von „Kaufe das Gerücht, verkaufe die Tatsache“ zu sein scheint.
Die Swap-Märkte hatten bei der September-Sitzung bereits weitgehend eine Zinserhöhung eingepreist. Angesichts der Aussicht auf ein restriktives Überraschungshoch dürfte das Fehlen einer starken Zusage für eine Zinserhöhung bei der nächsten Sitzung also immer mit einem gewissen Abwärtstrend für die Gemeinschaftswährung einhergehen.

