Die Smarter Web Company hat einen Teil ihres Bitcoin-Bestands verkauft, um eine von TOBAM gehaltene Wandelanleihe in Höhe von 11,7 Millionen US-Dollar zurückzuzahlen, ein Schritt, den das Unternehmen als eine Entscheidung für Bilanzflexibilität anstelle einer Eigenkapitalverwässerung sieht.
Das Unternehmen verkauft 177,8909127 BTC zu einem Durchschnittspreis von 65.762 US-Dollar, um das als „Smarter Convert“ bekannte Instrument vorzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Die Transaktion belief sich auf insgesamt 11.698.540 US-Dollar und wurde etwa zwei Wochen früher abgewickelt. Nach dem Verkauf, Intelligenteres Web hält immer noch 2.700 BTC in der Staatskasse.
Finanzierungsentscheidungen von Smarter Web
Auf den ersten Blick kann der Verkauf eines Teils seiner Bestände durch ein Bitcoin-Finanzministerium als Zeichen einer nachlassenden Überzeugung gedeutet werden. Bei der Transaktion handelt es sich jedoch um eine Schuldenmanagement-Entscheidung.
Smarter Web gab seine Bitcoin-Position nicht auf. Es nutzte BTC, um eine Schuldenverpflichtung zu tilgen und die Ausgabe von 7.718.551 Stammaktien zu vermeiden, ein Ergebnis, das die bestehenden Aktionäre verwässert hätte, wenn die Wandelanleihe stattdessen in Eigenkapital umgewandelt worden wäre.
Bitcoin-Treasury-Unternehmen Typischerweise generieren Schlagzeilen in eine Richtung: ein Kauf, ein Anstieg der Gesamtbestände, ein stärkeres Engagement für Bitcoin als Bilanzwert. Anleger reagieren entsprechend ihrer Sicht auf das Krypto-Engagement von Unternehmen, das Muster ist jedoch normalerweise additiv.
Smarter Web habe Bitcoin verkauft, um ein bestimmtes Finanzierungsinstrument abzuwickeln, sagte das Unternehmen. Das unterscheidet sich von einem Verkauf, der auf einem Vertrauensverlust in den Vermögenswert beruht, und wiederum von einem erzwungenen Verkauf, der mit einem Liquiditätsdefizit verbunden ist.
Das Unternehmen stand vor einer Entscheidung über die Kapitalstruktur. Es könnte die Wandelanleihe bestehen lassen und eine Verwässerung durch eine zukünftige Umwandlung in Aktien riskieren, oder es könnte einen Teil seiner Bitcoin-Position abziehen, um die Schulden direkt zurückzuzahlen. Das Management entschied sich für den zweiten Weg und gab einer saubereren Bilanz Vorrang vor dem Erhalt der vollständigen Bitcoin-Position.
Für Aktionäre ist die Logik möglicherweise verständlicher als die Alternative. Eine Neuausgabe von Millionen Stammaktien hat einen direkten und sofortigen Verwässerungseffekt auf den Wert pro Aktie.
Eine Reduzierung der Bitcoin-Bestände hingegen lässt die Eigenkapitalstruktur des Unternehmens pro Aktie unberührt und entfernt gleichzeitig eine feste Verbindlichkeit aus der Bilanz.
Der verbleibende Kassenbestand von Smarter Web in Höhe von 2.700 BTC deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Bitcoin-Strategie nicht aufgegeben hat. Bei dem Verkauf ging es um eine Finanzierungsverpflichtung, nicht um die umfassendere These, die den Beteiligungen zugrunde liegt.

