Der US-Dollar ist zurückgegangen, da Händler ihre Positionen vor der Bekanntgabe der Ergebnisse der FOMC-Sitzung ausgleichen. Der Terminmarkt setzt die Chancen auf a Gefüttert Zinserhöhung um 1 zu 3 nach der Sitzung vom 28.–29. Juli. Es besteht ein hohes Risiko einer Überraschung seitens der Fed, daher lösen Spekulanten einige ihrer rekordverdächtigen Netto-Longpositionen im Greenback auf, die höchsten seit 2015.
Daten weisen darauf hin Tarife stabil gehalten: Die Beschäftigungszahlen im Juni haben sich nach dem starken Frühjahrswachstum abgekühlt, und die Inflation hat sich verlangsamt. Darüber hinaus haben mehrere FOMC-Vertreter erklärt, dass die Geldpolitik am richtigen Ort sei, und Kevin Warsh gab in seiner Aussage vor dem Kongress keine Hinweise auf eine Straffung.
Umgekehrt argumentieren Befürworter einer Straffung der Geldpolitik, dass der Beginn eines Straffungszyklus die Bereitschaft der Fed signalisiere, alle ihre Ressourcen einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Inflation wieder das Ziel von 2 % erreicht, wie Kevin Warsh wiederholt erklärt hat. Ohne eine Erhöhung um 25 Basispunkte im Juli muss die Fed ihre Zinsen im September möglicherweise um 50 Basispunkte anheben. Gleichzeitig könnte der neue Fed-Vorsitzende seine Unabhängigkeit und die Unabhängigkeit der Zentralbank von den Weisungen des Weißen Hauses unter Beweis stellen.
Die Entscheidung der Fed ist für Gold von größter Bedeutung. Das Edelmetall steht unter Druck und wird sich wahrscheinlich nicht weit von der 4.000-Dollar-Marke pro Unze entfernen, da der Terminmarkt mit zwei Zinserhöhungsrunden der Fed im Jahr 2026 rechnet. In dieser Hinsicht könnte eine restriktive Rhetorik verheerende Folgen für Gold haben, selbst wenn die Zinssätze auf ihrem aktuellen Niveau bleiben.
Andererseits besteht die Gefahr einer deutlichen Abschwächung des US-Dollars, wenn die Fed ihre Geldpolitik nicht anpasst und es nicht mehr als zwei Gegenstimmen gibt. Dies ist die Ansicht von TD Securities, das prognostiziert, dass die Präsidenten der Feds von Cleveland und Dallas, Beth Hammack und Lori Logan, für eine Zinserhöhung stimmen werden. In diesem Szenario könnte der Goldpreis in Richtung 4.150 $ und darüber hinaus steigen.
Das Edelmetall reagierte gelassen auf den Anstieg der Ölpreise, der durch die unerwarteten Angriffe des Iran auf US-Stützpunkte in Jordanien verursacht wurde, und auf den Anstieg der Goldbarrenimporte in Hongkong auf den höchsten Stand seit Ende 2014. Dies deutet auf eine starke Nachfrage vom chinesischen Festland hin. Die Geschichte zeigt jedoch, dass, wenn Gold von West nach Ost fließt, also von ETFs zu asiatischen Verbrauchern, ein Abwärtstrend des Goldpreises die häufigste Folge ist.
Zusammenfassung: Die Entwicklung des Goldpreises hängt von der Fed ab: restriktive Signale könnten die Preise unter Druck setzen, während stabile Zinsen und begrenzte Meinungsverschiedenheiten den Dollar schwächen und anheben könnten Gold.

