- Endgültiges Verbrauchervertrauen im Juli -15,9 gegenüber -15,9 vorläufig
- Vor -17.6
- Wirtschaftsvertrauen im Juli 96,9 gegenüber 96,0 erwartet
- Vorher 95,0; überarbeitet auf 95.4
- Vertrauen in die Dienstleistungen im Juli: 4,7 gegenüber 3,8 erwartet
- Vor 3.2; überarbeitet auf 4.2
- Industrievertrauen im Juli -6,1 gegenüber -7,0 erwartet
- Vorher -7,7; überarbeitet auf -7,5
Dies deutet auf eine anhaltende Erholung der Wirtschaftsstimmung im Euroraum hin, wobei der Vertrauenswert der höchste seit Februar ist. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer anhaltenden Erholung sowohl im Dienstleistungssektor als auch im verarbeitenden Gewerbe. Das Verbrauchervertrauen ist zwar immer noch gedämpft, hat sich aber auch leicht verbessert, wie die endgültigen Schätzungen bekräftigen.
Hinzu kommt ein weiterer Rückgang der Inflationserwartungen der Verbraucher auf 30,3 (zuvor 34,0). Das ist auch der schwächste Wert seit Februar.
Der hier vorliegende Bericht weist zwar auf einige gute Nachrichten hin, da sich die Stimmung weiter erholt, der wirtschaftliche Gegenwind und die Herausforderungen sind jedoch nach wie vor sehr präsent, während wir die zweite Jahreshälfte meistern.
Die Unsicherheit durch den US-Iran-Konflikt und die erneut steigenden Energiepreise werden für die Volkswirtschaften im Euroraum größere Belastungen darstellen, nicht zuletzt, weil auch die EZB die Zinsen anheben muss, um dem steigenden Preisdruck entgegenzuwirken.
Die gute Nachricht ist vorerst, dass zumindest Stagflationsrisiken ausgeschlossen sind, da die Konjunktur im zweiten Quartal etwas widerstandsfähiger geworden ist. Allerdings wird das Gespräch nicht aufhören, solange die Situation im Nahen Osten so bleibt, wie sie ist, wenn wir auf die Herbst- und Wintermonate blicken.

