Gemessen am zweiten Quartal BIP Daten, die Eurozone hält sich angesichts des Schocks durch den Iran-Krieg gut und die Wirtschaft wächst doppelt so schnell wie erwartet, nämlich 0,4 % mehr als im Vorquartal.
Die Märkte haben jedoch kaum reagiert: der Euro Die US-Notenbank stieg nur leicht an, während die Zinssätze im Vergleich zum Mittwoch weitgehend unverändert blieben, da gemäßigte Signale der Fed die globalen Zinserwartungen anscheinend nach unten gedrückt haben, was die positive Wachstumsüberraschung zunichte machte.
Dennoch könnten die Zahlen das Argument der Falken untermauern, dass die Wirtschaft der Eurozone widerstandsfähig genug ist, um einer weiteren Straffung standzuhalten, sodass eine weitere Zinserhöhung der EZB im September auf dem Tisch bleibt – insbesondere, wenn die Feindseligkeiten im Nahen Osten anhalten.
Der anhaltende Konflikt stellt aufgrund seiner Auswirkungen auf die Energiekosten weiterhin ein zentrales Wachstumsrisiko dar, da die Eurozone ein Nettoenergieimporteur ist. Während die Ölpreise von ihren Höchstständen nachgaben, bleiben sie hoch und volatil, und die Erdgaspreise sind tendenziell auf 3,5-Jahres-Höchststände gestiegen, was die Besorgnis noch verstärkt.

