Laut Rightmove verliert der britische Immobilienmarkt seine übliche Herbstdynamik, und die Angebotspreise steigen nur geringfügig. Dies verstärkt die Anzeichen der Unsicherheit im Hinblick auf den Haushalt von Finanzministerin Rachel Reeves im November.
Die durchschnittlichen Angebotspreise stiegen in den vier Wochen bis zum 11. Oktober nur um 0,3 % und lagen damit deutlich unter dem für diese Jahreszeit typischen Anstieg von 1,1 % und waren im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % gesunken.
+0,3 % m/m im Oktober
-0,1 % im Jahresvergleich
Laut Rightmove ist die Hauptursache das bevorstehende Budget, bei dem potenzielle Käufer eine abwartende Haltung einnehmen. Hintergrund hierfür sind Spekulationen darüber, dass das Budget die Kosten für den Kauf oder Besitz von Immobilien erhöhen könnte, insbesondere im oberen Marktsegment im Süden Englands.
Diese Verlangsamung steht im Einklang mit anderen Branchenindikatoren, wie beispielsweise einem aktuellen Bericht von Halifax, der das schwächste jährliche Preiswachstum seit April 2024 zeigt.

