„Bürokratie abbauen“ ist für einen Politiker immer ein billiger Versuch. Mal sehen, wie das geht.
Die britische Kanzlerin Rachel Reeves wird am Dienstag auf dem Regional Investment Summit in Birmingham eine neue Deregulierungsinitiative vorstellen.
Nach Angaben des Finanzministeriums beinhaltet der Plan ein „hartes Durchgreifen gegen unnötiges Ausfüllen von Formularen“ und zielt darauf ab, übermäßigen Papierkram für Tausende britischer Unternehmen abzuschaffen. Reeves wird Pläne zur Einführung einfacherer Unternehmensberichtsregeln für über 100.000 britische Unternehmen bestätigen. Die Regierung behauptet, dass diese Änderungen den Verwaltungsaufwand und die Kosten reduzieren und Unternehmen jährlich fast 6 Milliarden Pfund einsparen werden.
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Diese Ankündigung ist im Großen und Ganzen positiv für inländische Aktien des Vereinigten Königreichs, insbesondere für die Small- und Mid-Cap-Aktien (wie diejenigen im FTSE 250-Index), die am wahrscheinlichsten von einem geringeren Verwaltungsaufwand profitieren werden.
Für die Märkte signalisiert dieser Schritt die wirtschafts- und wachstumsfreundliche Haltung der Kanzlerin und stärkt möglicherweise das Vertrauen der Anleger in die Binnenwirtschaft des Vereinigten Königreichs. Während es sich bei der jährlichen Einsparung von 6 Milliarden Pfund um eine Gesamtzahl handelt, sind ihre Auswirkungen auf die Rentabilität und Effizienz von über 100.000 Unternehmen erheblich, und das Narrativ vom „harten Vorgehen gegen Bürokratie“ wird von Anlegern, die nach Anzeichen für eine Reform auf der Angebotsseite suchen, gut aufgenommen werden.
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