Amazon, das mit seinen Cloud-Computing-Diensten seine Dominanz im Einzelhandel und in der Technologiebranche behauptet hat, hat in diesem Jahr mit dramatischen Personalveränderungen für Aufsehen gesorgt, da das Unternehmen Milliarden in künstliche Intelligenz investiert.
Im Januar ordnete Amazon an, dass seine Unternehmensmitarbeiter fünf Tage die Woche wieder im Büro arbeiten sollen, um Zusammenarbeit, Brainstorming und Innovation zu fördern.
Auch Amazon-Chef Andy Jassy äußerte sich in seinem Jährlicher Aktionärsbriefdie im April enthüllt wurde, dass er möchte, dass das Unternehmen „wie das größte Startup der Welt agiert“. Er glaubt, dass Amazon zur Erreichung dieses Ziels die Geschwindigkeit erhöhen muss, mit der Aufgaben erledigt werden, und die Bürokratie aus seiner Arbeitskultur entfernen muss.
Da Amazon seine Geschäftstätigkeit umgestaltet, plant das Unternehmen, seine Kapitalausgaben (Mittel, die für den Erwerb oder die Modernisierung des Anlagevermögens des Unternehmens verwendet werden) im Jahr 2025 auf 100 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, was hauptsächlich auf KI-Investitionen zurückzuführen ist.
Amazon nutzt KI bereits, um die Arbeitsbelastung zu verringern, was zu geringeren Kosten für das Unternehmen führt.
Im Juni löste Jassy jedoch Entlassungsängste aus Warnung der Mitarbeiter in einem Memo dass die zunehmende Abhängigkeit des Unternehmens von KI zur Ausführung von Aufgaben bald dazu führen wird, dass die Belegschaft des Unternehmens kleiner wird.
„Wenn wir mehr generative KI und Agenten einführen, sollte dies die Art und Weise verändern, wie unsere Arbeit erledigt wird“, sagte Jassy. „Wir werden weniger Leute brauchen, die einige der Aufgaben erledigen, die heute erledigt werden, und mehr Leute, die andere Arten von Jobs erledigen. Es ist schwer, genau zu sagen, wo sich das im Laufe der Zeit auswirkt, aber wir gehen davon aus, dass dies in den nächsten Jahren unsere Gesamtbelegschaft im Unternehmen reduzieren wird, da wir durch den umfassenden Einsatz von KI im gesamten Unternehmen Effizienzgewinne erzielen.“
Amazon plant, eine große Gruppe von Mitarbeitern zu entlassen
Bisher hat Amazon in diesem Jahr in mehreren Abteilungen Entlassungen vorgenommen, darunter Dutzende von Mitarbeitern in der Kommunikation, Hunderte in seiner Geräte- und Serviceeinheit und mehr in seiner Cloud-Computing-Einheit Amazon Web Services.
Berichten zufolge plant das Unternehmen nun, eine weitere Runde von Entlassungen durchzusetzen, die sich auf seine Personalabteilung auswirken werden, heißt es in einem Bericht aktueller Bericht von Fortune.
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Während sich die bevorstehenden Entlassungen wahrscheinlich auf andere Abteilungen auswirken werden, wird die Personalabteilung von Amazon am stärksten vom Stellenabbau betroffen sein. Es wird erwartet, dass die Einheit um 15 % schrumpft.
Die Personalabteilung von Amazon umfasst weltweit über 10.000 Mitarbeiter, die in den Bereichen Personalbeschaffung, Technologie und anderen Funktionen tätig sind. Der Zeitpunkt der Entlassungen ist derzeit nicht bekannt.
Amazon löst bei vielen Amerikanern eine große Angst vor KI aus
Amazon ist nicht das einzige Unternehmen, das in diesem Jahr Entlassungen vorgenommen hat, da es in KI investiert. Tech-Giganten wie Google, Meta Und Microsoft haben kürzlich auch ihre Belegschaft geschrumpft, da sie Milliarden von Dollar in KI-Technologie investieren.
In einem Interview Mit dem Wall Street Journal im Mai sagte IBM-Chef Arvind Krishna, KI habe Hunderte von Personalmitarbeitern in seinem Unternehmen ersetzt.
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Entsprechend aktuelle Daten Laut Layoffs.fyi haben in diesem Jahr etwa 212 Technologieunternehmen ihre Belegschaft reduziert, was dazu führte, dass über 91.700 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren.
Während immer mehr Unternehmen auf KI setzen, um Abläufe zu vereinfachen, sind viele Mitarbeiter im ganzen Land davon nicht begeistert. A YouGov-Umfrage aus dem letzten Jahr ergab, dass mehr als ein Drittel der US-amerikanischen Arbeitnehmer besorgt sind, dass KI zum Verlust von Arbeitsplätzen oder zu weniger Arbeitsstunden führen wird.
Diese Befürchtung ist in den letzten Monaten zur harten Realität geworden, und der Trend wird sich möglicherweise so schnell nicht verlangsamen.
Laut a aktuelle Umfrage Laut Resume.org haben fast drei von zehn Unternehmen in diesem Jahr Arbeitsplätze durch KI ersetzt, und 37 % gehen davon aus, dass sie ihre Rollen bis Ende 2026 durch KI ersetzen werden.
„Die Einführung von KI wird den Arbeitsmarkt in den nächsten 18 bis 24 Monaten dramatischer verändern als seit Jahrzehnten“, sagte Kara Dennison, Leiterin der Karriereberatung bei Resume.org, in der Umfrage. „Wir werden eine anhaltende Verdrängung routinemäßiger und prozessgesteuerter Rollen sowie völlig neue Arbeitskategorien erleben, die sich auf KI-Überwachung, Datenethik, schnelles Engineering und Mensch-KI-Zusammenarbeit konzentrieren. Technische Fähigkeiten allein werden nicht ausreichen; Anpassungsfähigkeit, kritisches Denken und emotionale Intelligenz werden zu den entscheidenden Unterscheidungsmerkmalen für Talente.“
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