Die Bank of England wird heute die G10-Zentralbanksitzungen dieser Woche abschließen. Zinsen gesenkt haben Tarife In diesem Jahr alle drei Monate durchzuführen, wäre heute normalerweise der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt, stellt der Devisenanalyst der Commerzbank, Michael Pfister, fest.
Es gibt immer noch Raum für Überraschungen
„Allerdings haben sich die Erwartungen seit der August-Sitzung verschoben. In den letzten Monaten wurden die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung immer deutlicher, und die Beamten äußerten ihre Besorgnis über eine anhaltend hohe Inflation. Auch wenn die Inflation vor einigen Wochen niedriger ausfiel als erwartet, dürfte dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausreichen, um eine weitere Zinssenkung zu rechtfertigen. Darüber hinaus birgt der bevorstehende Haushalt weitere Risiken. Dementsprechend preist der Markt eine Zinssenkung nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 % ein, und wir rechnen auch heute mit unveränderten Zinssätzen.“
„Dennoch dürfte das Treffen interessant werden. Wir werden neue Prognosen erhalten, die Aufschluss darüber geben sollen, wie die Bank of England die künftige Entwicklung der Inflation einschätzt. Das Abstimmungsverhalten war in diesem Jahr sehr volatil. Wenn also die Entscheidung, die Zinssätze unverändert zu lassen, kurz bevorsteht, wird der Markt dies wahrscheinlich als Zeichen einer Zinssenkung im Dezember interpretieren.“
„Zugegebenermaßen wird es dadurch schwieriger, vorherzusagen, wie das Pfund reagieren wird. Auch bei unveränderten Zinsen könnte das Pfund leiden, wenn eine Kombination aus neuen Prognosen, Abstimmungsverhalten und der anschließenden Pressekonferenz darauf hindeutet, dass eine Zinssenkung nur verschoben wurde.“

