Wichtige Erkenntnisse
Was hat sich durch die neuen Leitlinien des US-Finanzministeriums geändert?
Es erlaubt offiziell in den USA notierten Krypto-ETFs, Proof-of-Stake-Vermögenswerte wie Ethereum und Solana zu setzen und Einsatzprämien an Anleger zu verteilen.
Warum ist das für Investoren und die Branche wichtig?
Es gleicht die Wettbewerbsbedingungen zwischen ETFs und direkten Krypto-Inhabern aus und ermöglicht es Anlegern, passive Erträge innerhalb regulierter Produkte zu erzielen.
Das US-Finanzministerium und der IRS haben am 10. November bahnbrechende Leitlinien herausgegeben, die den Handel mit Krypto-Börsenprodukten ermöglichen [ETP] um digitale Vermögenswerte einzusetzen und Gewinne mit Privatanlegern zu teilen.
Die Safe-Harbor-Regeln veröffentlicht in Einnahmenverfahren 2025-31 Ende der monatelangen regulatorischen Unsicherheit für große Vermögensverwalter, die darauf warten, renditegenerierende Funktionen zu ihren Ethereum- und Solana-ETFs hinzuzufügen.
Finanzminister Scott Bessent angekündigt Die Leitlinien würden „den Anlegernutzen erhöhen, Innovationen fördern und Amerika zum Weltmarktführer in der digitalen Asset- und Blockchain-Technologie halten“.
Was Staking für ETF-Investoren bedeutet
Das Abstecken ermöglicht Proof-of-Stake-Kryptowährungen, wie z Ethereum Und Solanaum Netzwerktransaktionen zu validieren.
Validatoren erhalten Belohnungen für die Sicherung der Blockchain. Bis heute konnten sich US-Krypto-ETFs nicht am Staking beteiligen, obwohl direkte Krypto-Inhaber diese Erträge erzielen.
Mit der neuen Leitlinie ändert sich das völlig. ETFs können ihre Bestände jetzt über qualifizierte Depotbanken wie Coinbase Custody, BitGo oder Gemini verpfänden, die mit Validator-Betreibern zusammenarbeiten, um Belohnungen zu verdienen.
Die ETFs müssen diese Belohnungen mindestens vierteljährlich an die Anleger ausschütten.
Dies verschafft regulierten Produkten einen großen Vorteil. Inhaber von Ethereum-ETFs können nun über herkömmliche Brokerage-Konten Wetterträge erzielen, ohne selbst Validatoren oder private Schlüssel verwalten zu müssen.
Das achtmonatige Warten hat endlich ein Ende
Große Emittenten haben diesen Moment bereits seit Februar erwartet.
Die SEC verzögerte Entscheidungen wiederholt und verschob die Fristen von April auf Juni und dann auf Oktober.
Die Vermögensverwalter warteten gespannt, während ihre ETFs ohne Beteiligung aufgrund der entgangenen Beteiligungsrendite schlechter abschnitten als ihre direkten Ethereum-Bestände.
Die Grayscale-Aktionäre stimmten im September den Absteckungsänderungen zu und zeigten damit die Nachfrage der Anleger nach renditeträchtigen Kryptoprodukten.
BlackRock hielt Anfang des Jahres nichtöffentliche Treffen mit der SEC ab, was die Spekulationen verstärkte, dass die Genehmigung irgendwann kommen würde.
Anforderungen und Zeitplan
Der Safe Harbor beinhaltet strenge Anforderungen. ETFs müssen an nationalen Wertpapierbörsen gehandelt werden, eine Liquidität von 85 % für Rücknahmen vorhalten und ihre Anteile dürfen nur über unabhängige Drittanbieter zu marktüblichen Bedingungen erfolgen.
Die Leitlinien schützen Trusts vor drastischen Strafen, wenn Prüfer aufgrund von Fehlverhalten eingesetzte Vermögenswerte verlieren.
Bestehende ETFs haben ab heute ein neunmonatiges Zeitfenster, um ihre Treuhandverträge zu ändern. Das bedeutet, dass Ethereum-ETFs ab Mitte 2026 mit dem Einsatz beginnen könnten.
Solana-ETFs können jetzt Einsätze hinzufügen
Solana ETFs ist der neueste, der am 28. Oktober aufgelegt wurde. Allerdings wurden diese Fonds aufgrund regulatorischer Unsicherheiten ohne Staking-Fähigkeiten aufgelegt.
Die heutigen Leitlinien bieten den klaren Rahmen, den diese Emittenten benötigen.
Die Solana-ETFs können nun ihre Treuhandvereinbarungen innerhalb des Neunmonatsfensters ändern, um Stakes hinzuzufügen, und bieten Anlegern neben den bestehenden Ethereum-Fonds Zugang zu den höheren Renditen von SOL von etwa 5–7 % pro Jahr.
Die Leitlinien markieren einen bedeutenden Wandel in der US-Kryptoregulierung. Vermögensverwalter können endlich mit dem direkten Besitz von Kryptowährungen konkurrieren, indem sie institutionelle Einsätze über traditionelle Anlageinstrumente anbieten.

