Es ist nicht viel drin, um die Sitzung zu beginnen, aber wir sehen, dass der Dollar am Ende ein wenig fällt. EUR/USD ist um 0,2 % auf 1,1610 gestiegen, während GBP/USD wieder flach bei 1,3130 liegt, nachdem es zuvor auf 1,3100 gefallen war schwächerer BIP-Bericht für das dritte Quartal im Vereinigten Königreich. Sogar USD/JPY ist wieder auf 154,65 gesunken, aber das Paar bleibt vorerst in einem leichten Kampf auf der Suche nach einem Durchbruch über 155,00.
Das Ende des 43-tägigen Regierungsstillstands in den USA bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass wir unmittelbar klare Daten zur US-Wirtschaft erhalten werden.
Die September-Berichte zu den Daten zu den Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft und den Einzelhandelsumsätzen stehen noch aus, und zu letzteren erhalten wir möglicherweise noch nicht einmal etwas. Unterdessen hat das Weiße Haus erklärt, dass die Oktober-Berichte für den Arbeitsmarkt und die Inflation ausreichen möglicherweise überhaupt nicht veröffentlicht. Damit soll sicherlich das Gespräch über sehr schlechte Beschäftigungszahlen vermieden werden, wobei der Oktober besonders schwach war.
Die ganze Idee scheint dazu zu führen, dass die Fed die Zinsen im nächsten Monat erneut senkt. Aus heutiger Sicht rechnen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 55 % dafür. Das scheint ein bisschen kompliziert zu sein. Allerdings rechnet die Mehrheit der Ökonomen mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember. Die neueste Reuters-Umfrage Hier zeigt, dass etwa 80 % davon ausgehen, dass die Fed bis zum Jahresende eine weitere Zinssenkung vornehmen wird.
Zurück zum Ende des Shutdowns bedeutet dies jedoch, dass wir noch einige Zeit warten müssen, bis sich der Nebel in Bezug auf die Klarheit der Wirtschaftsdaten lichtet. Ohne konkrete Daten für Oktober – die möglicherweise sogar die Einzelhandelsumsätze umfassen – wird die Fed bis zum nächsten Monat immer noch einiges raten. Und diese Unsicherheit könnte für die politischen Entscheidungsträger zu groß sein, um sich einer weiteren Zinssenkung sicher sein zu können.
Es wird also in den kommenden Wochen sicherlich einiges an Hin und Her geben, das herauszufinden. Vorerst gehen Händler davon aus, dass dies alles möglicherweise eine Fortsetzung des Pfads schwächerer US-Daten ist. Aber erst die Zeit wird zeigen, wie sich die Schließung der Regierung auf die Zahlen ausgewirkt hat.
Abgesehen von einer leichten Abschwächung des Dollars heute ist der Aussie derjenige, der die Gewinne anführt, wobei AUD/USD um 0,6 % auf 0,6578 zulegte. Und das ist auf einen viel besseren australischen Arbeitsmarktbericht zu Beginn des Tages zurückzuführen Hier. Dennoch steckt das Paar bei der Konsolidierung in und um 0,6400 bis 0,6600 und der Annäherung an und um die 0,6500-Marke seit Juni in der Klemme. Und im Moment befinden wir uns immer noch sehr genau in diesem Bereich.
AUD/USD-Tageschart

