- Der technische Leiter von Ripple, Ayo Akinyele, erklärte, dass das Abstecken auf XRP Ledger neue Belohnungs- und Verteilungsmechanismen erfordern würde.
- CTO David Schwartz wies darauf hin, dass umfassendere Programmierbarkeitsbemühungen zu einer Neubewertung der Art und Weise geführt haben, wie XRPL fortschrittlichere DeFi-Funktionen unterstützen könnte.
Top-Führungskräfte von Ripple haben einen Einblick in die nächsten Schritte gegeben und gleichzeitig die Einführung von Staking und Smart Contracts auf dem XRP Ledger (XRPL) vorgeschlagen.
Brad Garlinghouse, CEO des Unternehmens, und David Schwartz, CTO des Unternehmens, beleuchteten dies ebenfalls und schlugen die nächste Vorgehensweise vor.
Die Möglichkeit des nativen Einsatzes im XRP-Ledger
Der technische Leiter von Ripple, Ayo Akinyele, sagte, dass XRP in eine neue Phase eintritt, da sich seine Anwendungsfälle von schnellen, kostengünstigen Zahlungen auf die Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte und die Unterstützung von Echtzeitliquidität auf allen Märkten erweitern.
Darüber hinaus sieht das Blockchain-Unternehmen laut CNF einen größeren realen Nutzen, da Top-Finanzgiganten wie Mastercard den RLUSD-Stablecoin auf dem XRP-Ledger verwenden Bericht.
Mit dem ersten Spot-XRP-ETF Akinyele stellte fest, dass sich die institutionelle Akzeptanz tokenisierter Staatsanleihen und Geldmarktfonds beschleunigt.
Akinyele sagte, diese Entwicklungen hätten interne Diskussionen ausgelöst, unter anderem mit David Schwartz, CTO von Ripple, darüber, ob natives Staking eines Tages auf dem XRP-Ledger unterstützt werden könnte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Einsatzmodellen fallen bei XRP Transaktionsgebühren an.
Darüber hinaus ist es auf eine schnelle Abwicklung ausgelegt und verleiht den Validatoren unabhängig vom Token-Besitz das gleiche Stimmrecht.
Akynyele notiert dass die Ermöglichung des Einsatzes sowohl eine Belohnungsquelle als auch einen fairen Verteilungsmechanismus erfordern würde, die jeweils die Wertströme im Netzwerk verändern würden und sorgfältige Überlegungen erfordern. Um dieser Diskussion mehr Gewicht zu verleihen, sagte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple:
Welche anderen Möglichkeiten für das Netzwerk sollten angesichts der neuen DeFi-Protokolle und Apps für XRP besprochen werden?
Erkundung der wichtigsten DeFi-Funktionen auf XRPL
David Schwartz, CTO von Ripple, sagte, dass der 2012 eingeführte XRP Ledger neu bewertet wird, da sich die breitere Blockchain-Landschaft weiter weiterentwickelt. Schwartz stellte fest, dass sich seine Ansichten zu Governance und Konsens im Laufe der Zeit geändert haben, was zu einer genaueren Betrachtung der heutigen Verwendung von XRP in DeFi führte.
Angesichts der laufenden Bemühungen, die Programmierbarkeit zu verbessern und intelligente Vertragsfunktionen zu erkunden, sei es ein günstiger Zeitpunkt, darüber nachzudenken, welche zusätzlichen DeFi-Funktionen direkt in das XRP-Ledger integriert werden könnten, sagte er. Ein Validator-Tierarzt kommentierte dies wie folgt:
Das Abstecken erfolgt auf PoS-Ketten für die Lotterie, wer der nächste Blockproduzent ist. Ich bin mir nicht sicher, wie die XRPL hier hineinpassen würde oder ob sie wirklich ein Problem löst.
Als Reaktion darauf skizzierte Schwartz zwei mögliche Änderungen am XRPL-Design. Ein Konzept beinhaltet den Übergang zu einem zweischichtigen Konsensmodell, bei dem eine innere Schicht mit Anreizen aus 16 Validatoren von der äußeren Schicht basierend auf dem Einsatz ausgewählt wird. Diese innere Gruppe würde Absteck- und Slashing-Mechanismen ausschließlich zur Weiterentwicklung des XRP-Ledgers verwenden.
Eine zweite Idee würde das bestehende Konsensmodell beibehalten, aber die Transaktionsgebühren umleiten, um wissensfreie Beweise zu finanzieren, die die Ausführung intelligenter Verträge überprüfen. Bei diesem Ansatz müssten die Knoten die Smart Contracts nicht selbst ausführen, sondern würden sich stattdessen zur Validierung auf ZK-Proofs verlassen.
Schwartz betonte, dass beide Vorschläge zwar technisch überzeugend seien, aber wahrscheinlich keiner von beiden in naher Zukunft angenommen werde.

