Nvidia-Führungskräfte äußerten sich in der Telefonkonferenz zu den langfristigen KI-Aussichten des Unternehmens außerordentlich optimistisch und zeigten eine beispiellose Zukunftsprognose für die Nachfrage nach Chips der nächsten Generation auf. Gleichzeitig räumten sie ein, dass geopolitische Spannungen das Geschäft in China weiterhin einschränken.
CFO Colette Kress sagte Analysten, dass Nvidia derzeit von Anfang 2024 bis Ende 2026 einen Blackwell- und Rubin-Umsatz von 500 Milliarden US-Dollar im Blick habe, eine Zahl, die sowohl das Ausmaß des KI-Ausbaus als auch Nvidias zunehmenden Einfluss auf die Märkte für High-End-Beschleuniger unterstreicht. Sie fügte hinzu, dass Nvidia davon ausgeht, „die beste Wahl“ zu sein, wenn es um die weltweiten jährlichen KI-Infrastrukturausgaben nach Schätzungen des Unternehmens bis zum Ende des Jahrzehnts in Höhe von 3 bis 4 Billionen US-Dollar geht.
Gleichzeitig wies das Management auf die anhaltenden Herausforderungen in China hin. Nvidia bekräftigte, dass geopolitische Beschränkungen weiterhin den Marktzugang behindern, und sagte, dass mehrere erwartete „große Käufe“ in China nicht zustande kamen, was sowohl auf US-Exportkontrollen als auch auf eine ungleiche Inlandsnachfrage zurückzuführen sei.
Dennoch betonte Nvidia, dass die Nachfrage andernorts nach wie vor weitaus mehr als ausreichend sei, um eine etwaige Schwäche in China auszugleichen, da Hyperscaler, staatliche KI-Käufer und globale Unternehmen gemeinsam für eine mehrjährige Sichtbarkeit sorgen, die in der Geschichte des Unternehmens ihresgleichen sucht.
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ps … CFO sagt, dass die Nutzungsdauer von GPUs verlängert wird, da A100s von vor 6 Jahren mit 100 % Auslastung laufen.
Dies ist eine Antwort auf Burrys Abwertungsvorwürfe.
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