- Vor 48.
- PMI für das verarbeitende Gewerbe 47,8 gegenüber 49,0 erwartet
- Vor 48.8
- Zusammengesetzter PMI 49,9 gegenüber 48,1 erwartet
- Vor 47.7
- Vollständiger Bericht hier
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die erneute Ausweitung der Dienstleistungsaktivität hilft der französischen Wirtschaft, sich im November zu stabilisieren
Kommentar:
Zu den Flash-PMI-Daten sagte Jonas Feldhusen, Junior Economist bei der Hamburg Commercial Bank:
„Der französische Privatsektor zeigt im November Anzeichen einer Stabilisierung nach dem moderaten Rückgang im Oktober, den wir größtenteils auf politische Unruhen und die daraus resultierende Unsicherheit zurückführten. Im November deuten die HCOB-Flash-PMIs auf eine wirtschaftliche Konsolidierung hin, aber die sektorale Dynamik ist geteilt: Während der Dienstleistungssektor stärker wird, steht das verarbeitende Gewerbe weiterhin unter Druck. Angesichts des ungelösten Haushalts und der anhaltenden politischen Spannungen bleibt das Fundament dieser Stabilisierung auf wackeligem Boden.“
„Die Lage im Dienstleistungssektor hat sich etwas aufgehellt. Nachfrageindikatoren wie Geschäftsaktivität und Auftragseingänge kletterten in diesem Jahr erstmals über die Wachstumsschwelle. Ob dies den Beginn einer nachhaltigen Erholung markiert, wird sich allerdings erst in den kommenden Monaten zeigen. Einige Teilindizes, wie zum Beispiel hervorragende Geschäfte und Beschäftigung, waren schwach, was die Fragilität der Erholung unterstreicht.“
„Die Lage im Verarbeitenden Gewerbe bleibt angespannt. Der PMI hat sich im November verschlechtert, sodass das Verarbeitende Gewerbe weiterhin das Sorgenkind der Wirtschaft bleibt. Insbesondere die Produktion und die Auftragslage lassen zu wünschen übrig. Besonders enttäuschend sind Produktion und Auftragseingänge. Trotz dieser strukturellen Herausforderungen, verschärft durch die US-Handelspolitik und die chinesische Konkurrenz, blicken die Hersteller im November deutlich optimistischer in die Zukunft.“
„Die Kosteninflation beschleunigte sich, angetrieben sowohl vom verarbeitenden Gewerbe als auch vom Dienstleistungssektor. Unterdessen schwächte sich die Preissetzungsmacht der Unternehmen ab, da die durchschnittlichen Produktionspreise auf dem gleichen Niveau wie im Oktober blieben. Folglich dürften die Gewinnmargen der Unternehmen im November geschrumpft sein.“

