Der Euro Der japanische Yen verzeichnete am Freitag eine viertägige Rallye gegenüber dem japanischen Yen und ist im bisherigen Tagesverlauf um etwa 0,7 % gefallen und erreichte sein Sitzungstief bei 180,30. Das Paar weicht vom am Donnerstag erreichten Allzeithoch von 181,41 ab, belastet durch den Abschwung Eurozone makroökonomische Daten und Interventionsdrohungen der japanischen Behörden.
Die vorläufigen Zahlen des HCOB-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone für November haben die Anleger enttäuscht. Die Produktionsaktivität schrumpfte auf einen Wert von 49,7, nachdem sie im Oktober zum Stillstand gekommen war, entgegen den Erwartungen einer Verbesserung auf 50,2. Der Dienstleistungssektor wuchs, wenn auch mit einem langsameren Wert von 52,4, und verfehlte damit den Marktkonsens eines stabilen Wertes von 52,5.
Ebenso verstärkte die Geschäftstätigkeit in Deutschland die schwache Dynamik der führenden Volkswirtschaft der Region und erhöhte den Druck auf den Euro. Das deutsche verarbeitende Gewerbe beschleunigte seinen Rückgang von 49,6 im Oktober auf 48,4 im November, während der Dienstleistungssektor seinen Rückgang beschleunigte PMI sank von 54,6 auf 52,7 und übertraf damit die Markterwartungen einer moderateren Verlangsamung auf 53,9 deutlich
Interventionsdrohungen fördern die Yen-Erholung
Der Yen hingegen erhielt durch Kommentare des japanischen Finanzministers etwas Unterstützung. Satsuki Katayama, der in einem sagte Nachricht Auf der Konferenz am Freitag hieß es, die japanischen Behörden seien bereit, „geeignete Maßnahmen“ gegen übermäßige Volatilität zu ergreifen, was als klare Warnung vor einem Eingreifen gewertet wurde.
Etwas früher veröffentlichte das japanische Statistikamt den Bericht zum Nationalen Verbraucherpreisindex (CPI), der einen höheren Inflationsdruck im Oktober aufzeigte. Der Gesamt-VPI stieg von 2,9 % auf ein Dreimonatshoch von 3,0 %, während der Kern-VPI identische Werte aufwies.
Diese Zahlen haben die Hoffnung geweckt, dass die Bank of Japan das Interesse erhöhen könnte Tarife in den nächsten Sitzungen, im Dezember oder Januar, trotz des politischen Drucks, eine expansive Geldpolitik beizubehalten. Der Gouverneur der BoJ, Kazuho Uedabekräftigte diese Ansicht in einer Aussage vor dem Parlament, in der er vor höheren Inflationsrisiken aufgrund eines schwachen Yen warnte, die die Importkosten und die allgemeinen Verbraucherpreise in die Höhe treiben könnten.
Wirtschaftsindikator
HCOB-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe
Der Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI), der monatlich von S&P Global veröffentlicht wird Hamburg Commercial Bank (HCOB)ist ein Frühindikator zur Messung der Geschäftsaktivität im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone. Die Daten stammen aus Befragungen von Führungskräften privatwirtschaftlicher Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Die Umfrageantworten spiegeln etwaige Veränderungen im aktuellen Monat im Vergleich zum Vormonat wider und können veränderte Trends in offiziellen Datenreihen wie Bruttoinlandsprodukt (BIP), Industrieproduktion, Beschäftigung und Inflation vorhersehen. Der Index schwankt zwischen 0 und 100, wobei Werte von 50,0 keine Veränderung gegenüber dem Vormonat signalisieren. Ein Wert über 50 deutet darauf hin, dass die verarbeitende Wirtschaft im Allgemeinen expandiert, ein optimistisches Zeichen für den Euro (EUR). Unterdessen signalisiert ein Wert unter 50, dass die Aktivität bei den Güterproduzenten allgemein zurückgeht, was als pessimistisch für den EUR angesehen wird.
Letzte Veröffentlichung:
Fr 21.11.2025 09:00 (Prel)
Frequenz:
Monatlich
Tatsächlich:
49,7
Konsens:
50.2
Vorherige:
50
Quelle:
S&P Global
Wirtschaftsindikator
HCOB Services PMI
Der Services Purchasing Managers Index (PMI), der monatlich von S&P Global veröffentlicht wird Hamburg Commercial Bank (HCOB)ist ein Frühindikator zur Messung der Geschäftsaktivität im Dienstleistungssektor der Eurozone. Da der Dienstleistungssektor einen großen Teil der Wirtschaft dominiert, ist der Dienstleistungs-PMI ein wichtiger Indikator für die allgemeine Wirtschaftslage. Die Daten stammen aus Befragungen von Führungskräften privatwirtschaftlicher Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Die Umfrageantworten spiegeln etwaige Veränderungen im aktuellen Monat im Vergleich zum Vormonat wider und können veränderte Trends in offiziellen Datenreihen wie Bruttoinlandsprodukt (BIP), Industrieproduktion, Beschäftigung und Inflation vorhersehen. Der Index schwankt zwischen 0 und 100, wobei Werte von 50,0 keine Veränderung gegenüber dem Vormonat signalisieren. Ein Wert über 50 deutet darauf hin, dass die Dienstleistungswirtschaft allgemein expandiert, ein bullisches Zeichen für den Euro (EUR). Unterdessen signalisiert ein Wert unter 50, dass die Aktivität unter den Dienstleistern allgemein zurückgeht, was als pessimistisch für den EUR angesehen wird.
Letzte Veröffentlichung:
Fr 21.11.2025 09:00 (Prel)
Frequenz:
Monatlich
Tatsächlich:
53.1
Konsens:
53
Vorherige:
53
Quelle:
S&P Global
japanisch

