China schränkt den Spielraum für den Handel ausländischer Unternehmen mit dem Land immer weiter ein und verfolgt ein Modell, bei dem Eigenständigkeit Vorrang vor Offenheit hat. Wie die FT argumentiert, sieht Peking zunehmend kein importiertes Produkt, das es nicht letztendlich umgestalten, billiger produzieren und im Inland kontrollieren kann. Das Land bleibt ein wichtiger Abnehmer von Halbleitern, Software, großen Verkehrsflugzeugen und fortschrittlicher Fertigungsausrüstung – allerdings nur vorübergehend.
China behandelt diese Einkäufe so, wie ein Student eine Ausbildung aufnimmt: vorerst unerlässlich, aber nur ein Sprungbrett. Seine Industriepolitik ist darauf ausgerichtet, ausländische Lieferanten in allen strategischen Sektoren zu ersetzen und letztendlich dieselben Technologien ins Ausland zu exportieren. Die Botschaft an globale Hersteller ist unverblümt: China mag heute noch ein großer Kunde sein, aber es arbeitet unermüdlich daran, sicherzustellen, dass es sie morgen nicht mehr braucht.
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Das Narrativ unterstreicht den langfristigen Wettbewerbsdruck auf globale Exporteure von Technologie, Luft- und Raumfahrt sowie Industrieausrüstung, der die Besorgnis über den Marktzugang, die Entkopplung der Lieferkette und die strategische übermäßige Abhängigkeit von China verstärkt.
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