Tether, Emittent von USDT, dem weltweit größten Stablecoin, hat den Bitcoin-Mining-Betrieb in Uruguay wegen steigender Energiekosten eingestellt.
„Wir können bestätigen, dass wir den Betrieb in Uruguay eingestellt haben“, sagte ein Tether-Sprecher am Freitag gegenüber Cointelegraph und fügte hinzu, dass das Unternehmen weiterhin an seinen langfristigen Projekten in Lateinamerika festhält.
Die Bestätigung kam Wochen später Tether dementierte Berichte, wonach das Land geplant sei, das Land zu verlassen nach einem Schuldenstreit über 4,8 Millionen US-Dollar mit einem staatlichen Stromversorger im September.
Einem Dienstagsbericht der lokalen Nachrichtenagentur El Observador zufolge hat Tether offiziell gehandelt benachrichtigt Uruguays Arbeitsministerium klagte über die Einstellung seiner Bergbauaktivitäten und die Entlassung von 30 Mitarbeitern.
Tethers Uruguay-Geschichte: Was ist schief gelaufen?
Zuerst anbinden angekündigt die Einführung eines „nachhaltigen Bitcoin-Mining-Betriebs“ in Uruguay im Mai 2023 in Zusammenarbeit mit einem nicht identifizierten lokalen lizenzierten Unternehmen.
„Durch die Nutzung der Kraft von Bitcoin und der erneuerbaren Energiekapazitäten Uruguays ist Tether führend im nachhaltigen und verantwortungsvollen Bitcoin-Mining“, sagte Paolo Ardoino, jetzt CEO und CEO von Tether dann Chief Technology Officersagte damals und unterstrich damit das Engagement des Unternehmens für umweltfreundliche Krypto-Operationen.
Obwohl Tether seine lokalen Partner nicht öffentlich identifiziert hat, haben Branchenberichte dies getan verlinkt die Bergbaubetriebe des Unternehmens in Uruguay an die National Administration of Power Plants and Electric Transmissions (UTE) und den lokalen kommerziellen Betreiber Microfin.
Im September berichtete die lokale Nachrichtenquelle Telemundo, dass Tether sein Geschäft aufgeben würde 500-Millionen-Dollar-Investition in uruguayischen Bergbaubetrieben, nachdem angeblich eine Stromrechnung in Höhe von 2 Millionen US-Dollar an UTE sowie weitere 2,8 Millionen US-Dollar für andere lokale Projekte nicht bezahlt wurden.
Tether bestritt daraufhin Pläne, das Land zu verlassen, bestätigte jedoch die Schulden und erklärte, es arbeite aktiv mit der Regierung zusammen, um „die offenen Spannungen zu lösen“.
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Laut El Observador hat das Unternehmen von der geplanten Investition in Höhe von 500 Millionen US-Dollar Berichten zufolge mindestens 100 Millionen US-Dollar für den Bergbaubetrieb und weitere 50 Millionen US-Dollar für die Infrastruktur ausgegeben.
Auf Anfrage von Cointelegraph bestätigte Tether die Zahlen nicht und sagte: „Tether engagiert sich für den Aufbau langfristiger Initiativen in Lateinamerika, insbesondere für Projekte, die erneuerbare Energien nutzen. Wir prüfen weiterhin den besten Weg nach vorn in Uruguay und der Region im weiteren Sinne.“
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