Bitcoin könnte nach wochenlangen starken Verkäufen kurzfristig einen Tiefpunkt erreichen, wobei ein Marktanalyst argumentierte, dass die Voraussetzungen für eine Erholungsrallye in Richtung der Spanne von 100.000 bis 110.000 US-Dollar gegeben seien.
In einem aktuellen Video äußerte sich der Händler Mister Crypto sagte Bitcoin (BTCDie kurzfristige Struktur von ) zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, nachdem er den Markt als „Kapitulation“ bezeichnete. Er behauptete, dass mit dem Händlerverhalten verbundene Indikatoren darauf hindeuten, dass große Akteure begonnen haben, neue Long-Positionen zu eröffnen, obwohl die Stimmung in den Bereich extremer Angst abrutschte, eine Mischung, die in der Vergangenheit bei Abschwüngen zu Aufschwüngen kam.
Als eines der wichtigsten technischen Signale wird Bitcoin genannt Relativer Stärkeindex (RSI) auf dem Wochen-Chart, der sich der 30-Marke nähert. „Wir haben hier die Talsohle für Bitcoin erreicht. Wir haben die 30er-Marke erreicht. Boom“, sagte er.
Der Analyst stellte fest, dass diese Zone in vergangenen Zyklen eng mit den Markttiefs zusammenfiel. Er warnte zwar davor, dass dies keine Garantie für den Beginn eines neuen Aufwärtstrends sei, sagte jedoch, dass die aktuelle Situation oft zumindest eine vorübergehende Umkehr signalisiere.
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102.000-Dollar-Marke im Fokus
Ein weiterer Faktor, der dem Erholungsszenario Gewicht verleiht, ist die Entfernung von Bitcoin vom gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt, der derzeit bei etwa 102.000 US-Dollar liegt. Der Analyse zufolge ist Bitcoin wiederholt auf dieses Niveau zurückgefallen, nachdem es in früheren Marktzyklen darunter gefallen war. Man erwartet nun einen Aufschwung, der die Preise wieder in den sechsstelligen Bereich treiben könnte, bevor sich ein tieferer Trend abzeichnet.
Auch die makroökonomischen Bedingungen nähren kurzfristig den Optimismus. Der Analyst verwies auf die Erwartung, dass die quantitative Straffung bald enden könnte, verbunden mit Spekulationen über eine weitere Zinssenkung bei einer bevorstehenden geldpolitischen Sitzung. Beide Entwicklungen begünstigen tendenziell Risikoanlagen wie Bitcoin, indem sie die finanziellen Bedingungen lockern.
Der längerfristige Ausblick bleibt jedoch vorsichtig. Der Analyst behauptete, dass sich der breitere Markt im Bärenbereich befinde. Er warnte davor, dass auf jeden Aufschwung später eine erneute Schwäche folgen könnte, da die allgemeinen Bedingungen noch keine entscheidende Wende zurück zu nachhaltigem Wachstum zeigen könnten.
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Das hat inzwischen der Forschungsleiter von Bitwise Europe, André Dragosch, gesagt Bitcoin könnte ein großes Aufwärtspotenzial haben voraus, da der aktuelle Preis nicht die sich verbessernden makroökonomischen Erwartungen widerspiegelt. Er sagte, dass Bitcoin jetzt ein „asymmetrisches“ Risiko-Ertrags-Verhältnis biete, ähnlich dem COVID-19-Crash im März 2020, als die Preise einbrachen, bevor sie sich stark erholten, und argumentierte, dass der Markt bereits extrem düstere globale Aussichten einpreist.
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