Während sich die Federal Reserve darauf vorbereitet, die quantitative Straffung (QT) zu beenden, wird die Bitcoin-Preis steht an einem kritischen makroökonomischen Wendepunkt. Da die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember mittlerweile als nahezu sicher eingepreist ist, sind die Voraussetzungen für eine mögliche Änderung der Geldpolitik geschaffen, die die Entwicklung von Bitcoin und breiteren Risikoanlagen grundlegend verändern könnte. Die Geschichte zeigt, dass Bitcoin in der Regel erhebliche Aufwärtsbewegungen erfährt, wenn die Bilanz der Fed nicht mehr schrumpft.
Bilanzumkehrungen und der Bitcoin-Preis
Das Diagramm der Fed-Bilanz im Vergleich zu Bitcoin zeigt ein überzeugendes Muster. In der Geschichte von Bitcoin gab es bisher nur drei Fälle, in denen das QT endete und die Bundesbilanz zu verflachen oder zu wachsen begann. Der erste ereignete sich am 27. Oktober 2010, worauf fast unmittelbar eine massive Bitcoin-Bullenrallye folgte. Der zweite Vorfall am 26. September 2012 führte erneut zu einer explosiven Erholung im Doppelspitzenzyklus 2013. Das dritte Signal kam im Jahr 2019, obwohl dieses durch die COVID-19-Pandemie und den anfänglichen Marktcrash erschwert wurde – doch es trieb Bitcoin schließlich von etwa 3.000 US-Dollar auf über 67.000 US-Dollar.
Auswirkungen des Konjunkturzyklus auf den Bitcoin-Preis
Die jüngste Stagnation von Bitcoin trotz steigender globaler Geldmenge M2 deutet darauf hin, dass die monetäre Liquidität allein nicht die Preise antreibt. Stattdessen scheint der Vermögenswert zunehmend mit traditionellen Konjunkturzyklusindikatoren zu korrelieren, insbesondere dem US-Einkaufsmanagerindex (PMI). Diese Kennzahl misst das Vertrauen im verarbeitenden Gewerbe und die Wirtschaftsaktivität und ihre Korrelation mit den jährlichen Renditen des S&P 500 ist bemerkenswert: Wenn der PMI steigt, liefern Aktien typischerweise überdurchschnittliche Renditen; Wenn der Einkaufsmanagerindex (PMI) sinkt, treten an den Märkten Phasen der Underperformance oder Rezession ein.
Ein Frühindikator für die PMI-Trends ist das Kupfer-zu-Gold-Verhältnis. Diese Beziehung ist nahezu perfekt korreliert, aber Kupfer liegt oft vorne und erreicht seinen Tiefpunkt vor PMI-Rallyes und seinen Höchststand, bevor der PMI sinkt. Derzeit scheint das Kupfer/Gold-Verhältnis seinen Tiefpunkt erreicht zu haben, was mit dem historischen Zeitplan der Bilanzumkehrungen der Fed übereinstimmt. Dies deutet darauf hin, dass der traditionelle Konjunkturzyklus nach einer Phase der Konjunkturabschwächung bald wieder günstiger werden könnte.
Fazit: Nächster Schritt für den Bitcoin-Preis
Das Ende des QT, verbunden mit einem wiederauflebenden Kupfer/Gold-Verhältnis und einem historischen Präzedenzfall, der sich über die gesamte Existenz von Bitcoin erstreckt, deutet darauf hin, dass die monetären Bedingungen im Begriff sind, wesentlich günstiger zu werden. Obwohl Bitcoin in letzter Zeit hinter traditionellen Vermögenswerten zurückgeblieben ist, scheint diese Underperformance eher mit dem sich verschlechternden Wirtschaftsvertrauen als mit der fundamentalen Schwäche von Bitcoin selbst zusammenzuhängen. Da sich sowohl die geldpolitischen als auch die Konjunkturindikatoren möglicherweise positiv entwickeln, könnte das Zusammentreffen dieser Kräfte den Beginn einer deutlichen Trendwende markieren. Bitcoin dürfte von diesem doppelten Rückenwind profitieren, weshalb die kommenden Wochen und Monate entscheidend für die Überwachung sind, ob diese historischen Signale letztendlich zu einem nachhaltigen Preisanstieg führen.
Ausführlichere Daten, Diagramme und professionelle Einblicke in die Bitcoin-Preistrends finden Sie unter BitcoinMagazinePro.com. Abonnieren Bitcoin Magazine Pro auf YouTube für weitere fachkundige Markteinblicke und Analysen!
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Finanzberatung betrachtet werden. Machen Sie immer Ihre eigenen Recherchen, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

