Twenty One Capital, ein auf Bitcoin fokussiertes Finanzunternehmen unter der Leitung von Jack Mallers, geht davon aus, dass seine Aktien nächste Woche nach Abschluss der Fusion mit Cantor Equity Partners, einer Zweckgesellschaft für Akquisitionen, mit dem Handel an der New Yorker Börse beginnen werden.
Die Ankündigung am Donnerstag folgte der Zustimmung der Aktionäre zum Deal auf der Versammlung von Cantor Equity Partners und ebnete damit den Weg für die Börsennotierung von Twenty One Capital am kommenden Dienstag unter dem Tickersymbol „XXI“.
Die endgültigen Abstimmungsergebnisse der Versammlung werden voraussichtlich in einem demnächst bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) eingereichten Formular 8-K bekannt gegeben.
Twenty One Capital wurde im April gegründet mit dem Ziel, eines der größten Bitcoin-Unternehmen aufzubauen (BTC) Staatskassen. Zu den ersten Unterstützern zählen Cantor Fitzgerald, Tether, Bitfinex und die Risikokapitalgesellschaft SoftBank.
Nach der Börsennotierung wird das Unternehmen voraussichtlich der drittgrößte Unternehmensinhaber von Bitcoin werden, nur hinter Michael Saylors Unternehmen Strategy und MARA Holdings, einem großen Kryptowährungs-Miner.
Mit 43.514 BTC in seinen Büchern ist der Bitcoin-Vorrat von Twenty One Capital derzeit etwa 4 Milliarden US-Dollar wert Branchendaten.
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Unternehmen, die über große Bitcoin-Reserven verfügen, spüren die Belastung, nachdem eine massive Liquidationswelle am 10. Oktober mit oVerschuldete Positionen in Höhe von 19 Milliarden US-Dollar wurden liquidiert.
Die Welleneffekte haben den Wert von Bitcoin gemindert. Nachdem Bitcoin Anfang Oktober einen Höchststand von über 126.000 US-Dollar erreicht hatte, fiel es im November stark und erreichte im Zuge zunehmender Ausverkäufe einen Tiefststand unter 80.000 US-Dollar.

Der Der Einbruch hat Unternehmen mit großen Bitcoin-Beständen getroffen besonders hart. Die Aktie von Strategy erlebte einen Absturz, wodurch ein Großteil der Prämie, die das Unternehmen einst gegenüber dem Wert seines Bitcoin-Vorrats genoss, zunichte gemacht wurde.
In diesem Umfeld ist die Realisierbarkeit von Bitcoin-Treasury-Strategien für Unternehmen wird in Frage gestellt, insbesondere in einem Markt, in dem anhaltende Volatilität und geringe Liquidität das Risiko erhöhen, dass weitere Abschwünge nicht realisierte Gewinne zunichte machen könnten.
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