Ich habe meine gehalten Tesco (LSE: TSCO) Aktien über Jahre hinweg, ein fester Bestandteil eines Portfolios mit dem Ziel, ein zweites Einkommen zu erwirtschaften. Man kann jedoch mit Fug und Recht sagen, dass die relativ niedrige Rendite der Gruppe dazu führt, dass sie von Dividendeninvestoren oft beschönigt wird.
Seit 2023 ist die Rendite stetig von über 5 % auf 3,2 % gesunken – knapp über dem FTSE 100 Durchschnitt. Bedeutet der jüngste Anstieg um 12,9 %, dass das Unternehmen seinen Platz als Top-Dividendenträger wiedererlangen möchte? Und was noch wichtiger ist: Verfügt das Unternehmen über genügend Bargeld, um die Zahlungen aufrechtzuerhalten? Schauen wir genauer hin.
Der Dividendenvorschlag
Die großzügige Dividendenpolitik von Tesco bietet ein gemischtes, aber zunehmend attraktives Bild für Einkommensinvestoren. Der jüngste Anstieg folgt einem ähnlichen Anstieg von 13,2 % im letzten Jahr und einem Anstieg von 11 % im Jahr 2023.
Bei dieser Rate könnte die Schlussdividende 2026 einen neuen Rekord über ihrem Höchststand von 14,7 Pence je Aktie aus dem Jahr 2013/2014 brechen.
Das hat meine Aufmerksamkeit erregt – nicht so sehr der Ertrag, sondern der Wachstumsverlauf. Da die Dividenden so schnell steigen, prognostizieren City-Analysten ein Potenzial von 15,7 Pence pro Aktie im Jahr 2027. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, wäre die Dividende von Tesco gegenüber den 10 Pence, die das Unternehmen im Jahr 2021 in der Pandemiezeit gezahlt hatte, um 57 % gestiegen.
Das ist eine bemerkenswerte Erholung, die das Engagement des Managements für die Rendite der Aktionäre zeigt.
Aber ist es nachhaltig?
Bei der Betrachtung von Dividendenaktien ist Nachhaltigkeit (meiner Meinung nach) wichtiger als Rendite. In diesem Bereich zeigt Tesco bei mehreren Kennzahlen beträchtliche Stärke.
Die Ausschüttungsquote des großen Lebensmittelhändlers liegt bequem bei rund 60 %, was erheblichen Spielraum für weitere Steigerungen lässt, ohne die Reinvestitionen in das Unternehmen einzuschränken. Diese Art von gesundem Gleichgewicht ist entscheidend – weder zu konservativ noch zu aggressiv. Eine zu starke Tendenz besteht, dem Unternehmen zu schaden oder die Aktionäre zu enttäuschen.
Wichtig ist, dass die Dividende mehr als vervierfacht wurde freier Cashflowwas einen erheblichen Sicherheitsspielraum bietet. Zeigen Sie mir eine Aktie mit 9 % oder 10 % Rendite und unzureichender Deckung, und ich wähle immer noch eine Aktie wie Tesco.
Was ist also der Haken?
Es genügt zu sagen, dass ich Tesco ganz oben halte Dividendenaktie für ein Zweiteinkommensportfolio in Betracht zu ziehen. Aber wie immer ist keine Investition risikofrei.
Das Hauptrisiko für die Nachhaltigkeit der Dividende von Tesco ist der unerbittliche Wettbewerb auf dem britischen Lebensmittelmarkt. Wie die meisten Unternehmen hat das Unternehmen bereits hauchdünne Margen und steht ständig unter dem Druck von Discountern wie Aldi und Lidl.
Eine ständige Preisanpassung in Verbindung mit einem steigenden nationalen Existenzlohn gefährdet bereits jetzt die Gewinne. Ein nennenswerter Rückgang der Verbraucherausgaben könnte die Gewinne beeinträchtigen und die Dividende gefährden.
Das Endergebnis
Bei Investitionen mit einer langfristigen Perspektive spielt es keine Rolle, wie hoch die Rendite heute ist. Sie kaufen eine Aktie zum heutigen Preis. Entscheidend ist also, wie hoch die Dividende in drei, fünf oder zehn Jahren ausbezahlt wird.
Eine Aktie mit einer Rendite von 8 %, die im nächsten Jahrzehnt wahrscheinlich um 50 % fallen wird, ist nichts anderes als eine Wertfalle. Tesco hingegen scheint auf dem besten Weg zu sein, weiter zu steigen. Natürlich gibt es Risiken – die gibt es immer –, aber die langfristige Nachhaltigkeit sieht günstiger aus als die meisten anderen.
Allerdings verändern sich die Märkte und Unternehmen geraten ins Wanken. Konzentrieren Sie sich also nicht auf eine Aktie. Der britische Markt ist voller vielversprechender Ertragsaktien, genau wie Tesco. Suchen Sie also nach weiteren Schätzen, um das branchenspezifische Risiko zu reduzieren.

