Das Amt des Währungsprüfers (OCC) hat klargestellt, dass Nationalbanken „risikolose Kapitaltransaktionen“ mit Krypto-Assets durchführen können.
In seinem neuen Interpretive Letter 1188 schreibt das OCC erklärt dass solche Transaktionen es einer Bank ermöglichen, als Auftraggeber zwischen zwei Kunden zu agieren, Krypto von einem zu kaufen und sie gleichzeitig an einen anderen zu verkaufen.
Die Bank hält die Vermögenswerte nicht im Inventar, sondern fungiert vielmehr als Makler, der im Namen der Kunden handelt.
Diese Anleitung folgt einem breiteren Regulierungstrend um die Beschränkungen für Kryptoaktivitäten im traditionellen Bankensektor zu lockern. Im März wurde das OCC ENTFERNT Frühere Auflagen für Banken, eine vorherige Genehmigung einzuholen, bevor sie sich an bestimmten Kryptogeschäften beteiligen, was auf eine wachsende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte im Mainstream-Finanzwesen hinweist.
Mit anderen Worten: US-Banken können nun Kryptodienstleistungen auf ähnliche Weise anbieten wie traditionelle Brokerage-Aktivitäten.
Letzte Woche, Bank of America angekündigt Dadurch könnten Vermögensverwaltungskunden 1–4 % ihres Portfolios in digitale Vermögenswerte investieren.
Die Leitlinien galten für Merrill, Bank of America Private Bank und Merrill Edge und ermöglichten es mehr als 15.000 Beratern – zuvor eingeschränkt –, Kryptowährungen proaktiv zu empfehlen.
Heute auch die PNC Bank wurde Die erste große US-Bank, die berechtigten Privatbankkunden den direkten Bitcoin-Handel über ihre eigene Plattform anbietet, die auf der Infrastruktur von Coinbase basiert. Der Dienst ermöglichte es qualifizierten Kunden, Bitcoin zu kaufen, zu halten und zu verkaufen, ohne eine externe Börse zu nutzen.
Der Start erfolgte im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Coinbase angekündigt im Juli.
Vollständige Details zum OCC-Brief
Im Wesentlichen bestätigte das Schreiben im Wesentlichen, dass Nationalbanken „risikolose Kapitaltransaktionen“ mit Krypto-Assets durchführen dürfen.
Dem Schreiben zufolge kommt es bei einer Bank zu einer risikolosen Kapitaltransaktion kauft einen Vermögenswert von einem Kontrahenten mit der gleichzeitigen Vereinbarung, ihn sofort an einen anderen zu verkaufen, ohne den Vermögenswert im Inventar zu halten, außer in seltenen Fällen wie Abwicklungsfehlern.
In dieser Rolle fungiert die Bank ähnlich wie ein Makler und übernimmt begrenzte Abwicklungs-, Markt- und Kreditrisiken.
In dem Schreiben wurde zwischen Krypto-Assets, bei denen es sich um Wertpapiere handelt, und solchen, bei denen es sich nicht um Wertpapiere handelt, unterschieden. Risikolose Kapitalgeschäfte in als Wertpapiere eingestuften Kryptowerten sind nach geltendem Recht bereits zulässig, da die Bank regresslos agiert, also kein Kundenrisiko übernimmt.
Das OCC erweitert diese Argumentation auf Krypto-Assets, die keine Wertpapiere sind, und bezeichnet die Aktivität als Teil des umfassenderen „Bankgeschäfts“.
Nach US-amerikanischem Recht ist das Bankgeschäft nicht eng definiert, sodass Banken neue Aktivitäten durchführen können, die ihre traditionellen Funktionen logisch erweitern.
Das OCC analysierte die Aktivität anhand von vier Faktoren: ihrer Ähnlichkeit mit anerkannten Bankaktivitäten, ihrem Nutzen für Banken und Kunden, der Art der damit verbundenen Risiken und der Frage, ob staatlich anerkannte Banken zur Durchführung dieser Aktivitäten berechtigt sind.
Risikolose Kapitaltransaktionen mit Krypto-Assets orientieren sich an traditionellen Makler- und Verwahrungsdiensten, kommen den Kunden zugute, indem sie einen regulierten Zugang zu Krypto-Assets ermöglichen, und bergen Risiken, die den Banken bekannt sind, wie etwa das Abwicklungsrisiko.
Staatliche Regulierungsrahmen verbieten ähnliche Aktivitäten nicht und unterstützen die bundesstaatliche Zulässigkeit.

