Der US-Dollar (USD) verzeichnete am Mittwoch einen starken Ausverkauf, da die Anleger weiterhin die weitgehend erwartete Zinssenkung der Federal Reserve verdauten, während der aktualisierte „Dots Plot“ niemanden überraschte.
Das gibt es am Donnerstag, den 11. Dezember, zu sehen:
Der US-Dollar-Index (DXY) machte zwei Tagesgewinne in Folge wieder rückgängig und fiel auf ein Mehrwochentief im Bereich von 98,60 bis 98,50, da die Renditen nach der FOMC-Veranstaltung am Mittwoch sanken. Die Ergebnisse der Handelsbilanz sind fällig, ergänzt durch die übliche wöchentliche Erstausgabe Anträge auf Arbeitslosenunterstützung und Großhandelsbestände.
EUR/USD gewann wieder an Zugkraft und hinterließ vier aufeinanderfolgende tägliche Rückschläge und näherte sich erneut der Nähe der 1,1700-Hürde. Als nächstes wird im heimischen Kalender die endgültige Inflationsrate Deutschlands am 12. Dezember angezeigt.
GBP/USD stieg stark an und erreichte monatliche Höchststände im Bereich knapp unter der 1,3400-Marke. Der RICS-Hauspreissaldo ist fällig, unterstützt durch die Rede von Kroszner von der BoE.
USD/JPY fiel nach dem deutlichen Rückgang des Greenback nach der FOMC-Sitzung deutlich in Richtung der Zone von 155,80. Als nächstes folgt der BSI Large Manufacturing Index, gefolgt von den wöchentlichen Zahlen zu Foreign Bond Investments.
AUD/USD Als Reaktion auf den deutlichen Rückgang des Dollars stieg der US-Dollar auf ein Niveau, das zuletzt Mitte September um 0,6680 beobachtet wurde. Die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts wird in Oz im Mittelpunkt stehen.
Die WTI-Preise kehrten den anfänglichen Rückgang um und schafften es, die Marke von 59,00 USD pro Barrel wiederzuerlangen, während die Händler weiterhin das geopolitische Szenario und die Zinsentscheidung der Fed beurteilten.
Der Goldpreis stieg im Zuge der FOMC-Sitzung und vor dem Hintergrund des deutlichen Rückgangs der Greenback- und US-Staatsanleiherenditen auf ein Dreitageshoch von etwa 4.240 USD pro Feinunze. In der Zwischenzeit weitete der Silberpreis seinen Anstieg auf Rekordhochs nahe der 62,00-Dollar-Marke pro Unze aus.

