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Wenn Sie planen, durch Investitionen ein passives Einkommen zu erzielen, ist es wichtig, vom ersten Tag an eine klare Strategie zu formulieren. Ein Teil dieser Strategie besteht darin, Ihre Ziele zu berechnen und zu wissen, was erforderlich ist, um diese zu erreichen.
Die wichtigsten zu berücksichtigenden Faktoren sind, wie viel Sie sich für die Investition leisten können und wie hoch der voraussichtliche Zeitplan ist.
Indem Sie Ihren Plan klar umreißen, können Sie Enttäuschungen vermeiden und haben bessere Chancen, Ihr Ziel zu erreichen. Eine gute Strategie kombiniert mit den steuersparenden Vorteilen einer Anlage über ein Stocks and Shares ISA bilden die perfekte Kombination für optimale Renditen.
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von den individuellen Umständen jedes Kunden abhängt und sich in Zukunft ändern kann. Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich dabei weder um eine Steuerberatung, noch handelt es sich um eine solche. Es liegt in der Verantwortung der Leser, ihre eigene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen und professionellen Rat einzuholen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.
Wie würde ein Anleger am Beispiel eines monatlichen passiven Einkommens von 1.000 £ ein Portfolio aufbauen, das eine solche Rendite liefert?
Aufschlüsselung der Zahlen
Mit einem aggressiv einkommensorientierten Portfolio könnte ein Anleger realistischerweise eine Dividendenrendite von 6–8 % pro Jahr anstreben. Nehmen wir als Richtwert 7 % und eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 3 %. Um 12.000 £ pro Jahr (1.000 £ pro Monat) einzubringen, wäre ein Portfolio im Wert von rund 171.500 £ erforderlich.
Mit diesem Ziel können wir die dafür benötigte Zeit aufschlüsseln, je nachdem, wie viel Geld pro Monat investiert werden kann. Ein wohlhabender Investor mit einem anfänglichen Pauschalbetrag von 10.000 £ und einer monatlichen Einzahlung von 500 £ könnte dieses Ziel in etwa 13 Jahren erreichen.
Bei einem Pauschalbetrag von 5.000 £ und einem monatlichen Beitrag von 250 £ würde es fast 20 Jahre dauern. Sogar ein Investor in den Vierzigern mit einem mittelmäßigen Einkommen könnte diese Strategie nutzen, um sein Ziel bis zum Ruhestand zu erreichen.
Der hochverzinsliche Portfolioplan
Der Trick beim einkommensorientierten Investieren besteht darin, Unternehmen mit einer realistischen und nachhaltigen Dividendenpolitik zu identifizieren. Am besten meidet man Unternehmen mit unkontrollierbarer Verschuldung, begrenztem Cashflow oder keiner Erfolgsbilanz bei Auszahlungen.
Nehmen wir zum Beispiel den großen britischen Real Estate Investment Trust (REIT), LondonMetric-Eigenschaft (LSE: LMP).
Die Kombination aus Dividendenwachstum, Nachhaltigkeit und Inflationsschutz des Unternehmens eignet sich für einen Anlagezeitraum von 10 bis 20 Jahren.
Obwohl der Aktienkurs in den letzten fünf Jahren um 19,2 % gefallen ist, wurde eine 10-Jahres-Dividende ausgeschüttet durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 7,8 %. Die jüngsten Halbjahresergebnisse zeigen, dass die Dividenden durch EPRA (die europäische Standardmethode zur Gewinnberechnung) zu 111 % gedeckt sind, bei einer Ausschüttungsquote von nur 80 %. Dies ist zwar etwas hoch, aber dennoch nachhaltig. Das Unternehmen kann immer noch rund 20 % der Gewinne wieder in das Unternehmen reinvestieren, um das Wachstum zu finanzieren, ohne die Ausschüttungen zu kürzen.
Es betreibt ein Triple-Net-Leasingmodell, bei dem die Mieter Grundsteuer, Versicherung und Wartungskosten zahlen. Dadurch ergibt sich ein Brutto-Netto-Einkommensverhältnis von 98,5 %, was bedeutet, dass 98,5 Pence von jedem eingenommenen Pfund als Dividendenerträge an die Aktionäre fließen. Im Grunde ist es mehr als nur ein Mieteintreiber – es ist ein Mietvermittler, der durch hohe Auslastungsraten unterstützt wird.
Da außerdem 67 % der Mieteinnahmen vertraglichen Preissteigerungsklauseln unterliegen, ist das Unternehmen in der Lage, die Dividende entsprechend zu erhöhen Inflation.
Das Endergebnis
Londonmetric ist eine überzeugende Option für Dividendenerträge, aber nicht ohne Risiko. REIT-Bewertungen reagieren sehr empfindlich auf Zinsbewegungen, Gewinnüberraschungen und Kreditspannen. Folglich kann der Aktienkurs in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung stark fallen.
Wenn man jedoch einen Investitionszeitraum von 20 Jahren betrachtet, halte ich die potenzielle Volatilität für erträglich. Durch die Kombination mehrerer ähnlicher Aktien aus unterschiedlichen Sektoren kann ein Anleger das Risiko reduzieren und gleichzeitig hohe und nachhaltige Dividendenrenditen anstreben.

