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Im Jahr 2025 wird die S&P 500Es ist immer stärker geworden. Unterstützt durch die herausragende Leistung der Technologiegiganten ist Amerikas Flaggschiff-Index seit Januar um weitere 14,5 % gestiegen, bzw. 15,9 %, wenn man die Dividenden berücksichtigt.
Aber lässt die Marktdynamik nach, nachdem sie im Jahr 2023 einen Zuwachs von 26,3 % und im Jahr 2024 einen Anstieg von 26,9 % verzeichnete? Und könnte es im Jahr 2026 zu einer weiteren Börsenkorrektur oder sogar zu einem vollständigen Absturz kommen?
Drei Warnzeichen vs. drei Bullenzeichen
Institutionellen Analysten zufolge sind verschiedene Kräfte am Werk, die tatsächlich einen Marktabschwung auslösen könnten. Aber drei der bekanntesten sind:
- Extreme Marktkonzentration – 34,4 % des gesamten S&P 500 sind allein auf die „Magnificent Seven“-Aktien konzentriert, wobei fast die Hälfte aller Gewinne von einer Handvoll Technologiegiganten erzielt wird.
- Ein fragiler Arbeitsmarkt – Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt stetig an und erreichte im November mit 4,6 % ein neues Vierjahreshoch, was das Risiko einer drohenden Rezession erhöht.
- Erhöhte Bewertungen – hohe Aktienkurse im Verhältnis zu den Gewinnen, insbesondere in Sektoren wie der künstlichen Intelligenz (KI), erhöhen die Risiko der Volatilität.
Angesichts dieser Faktoren ist es nicht so überraschend, dass einige Anleger nervös werden. Doch trotz des zunehmenden Pessimismus ist ein Absturz oder gar eine Korrektur keineswegs garantiert. Tatsächlich gibt es mehrere Gründe, warum der S&P 500 auch im nächsten Jahr eine Outperformance erzielen könnte:
- Massive Konjunkturimpulse – neue Körperschafts- und Verbrauchersteuersenkungen im Jahr 2026 werden schätzungsweise 285 Milliarden US-Dollar an Konjunkturimpulsen beitragen (etwa 1 % des US-BIP).
- Weitere Zinssenkungen – fortgesetzte Abwärtsanpassungen der Zinssätze durch die Federal Reserve könnten Rezessionsrisiken ausgleichen und die Aktienkurse in die Höhe treiben.
- KI-Produktivitätssteigerungen – Die Nutzung von KI-Tools zeichnet sich allmählich durch greifbare Vorteile aus, und die Gewinnmargen insgesamt steigen langsam an.
Was nun?
Meine Strategie hat sich nicht geändert. Ich vermeide beliebte überbewertete Aktien und konzentriere mich darauf, versteckte Gelegenheiten zu finden. Und eines, das ich kürzlich zu meiner ISA hinzugefügt habe, ist Cellebrite (NASDAQ:CLBT).
Als kurze Einführung: Cellebrite ist weltweit führend in der Entschlüsselungstechnologie für Mobiltelefone. Seine Tools werden von fast allen Strafverfolgungsbehörden in den USA und Europa für strafrechtliche und Cybersicherheitsermittlungen eingesetzt. Und 2026 könnte ein Jahr des Wandels werden. Lass es mich erklären.
Im Jahr 2024 begann das Management mit der Sicherung der FedRAMP-Autorisierung – einer Zertifizierung, die es Cellebrite ermöglicht, seine Cloud-Dienste US-Bundesbehörden anzubieten, die außergewöhnlich strenge Sicherheitsfreigabeanforderungen haben.
Es ist nicht einfach, die Zertifizierung zu erhalten, und es gab mehrere Verzögerungen. Cellebrite scheint jedoch auf dem besten Weg zu sein, Anfang nächsten Jahres endlich grünes Licht zu erhalten. Und aktuelle Schätzungen deuten darauf hin, dass dadurch der jährliche wiederkehrende Umsatz der Gruppe um 50 bis 150 Millionen US-Dollar erhöht werden könnte.
Wenn man bedenkt, dass der Gesamtumsatz im Jahr 2024 401 Millionen US-Dollar betrug, ist das möglicherweise ein gewaltiger Wachstumskatalysator, der unmittelbar bevorsteht.
Natürlich birgt es einige erhebliche Risiken. Bundeskunden machen bereits rund 20 % der Einnahmequellen des Unternehmens aus. Und mit FedRAMP würde diese Konzentration wahrscheinlich noch weiter zunehmen, was Cellebrite anfällig für zukünftige Kürzungen der Staatsausgaben machen würde.
Dieses Risiko müssen Anleger sorgfältig abwägen. Aber ich persönlich habe mich angesichts der kurzfristigen und langfristigen Wachstumschancen dazu entschlossen, eine kleine Eröffnungsposition von 2 % meines Wachstumsportfolios einzugehen. Aber es ist nicht die einzige US-Aktie, die ich gekauft habe.

