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Während die FTSE 100 Das Jahr 2025 hatte ein ziemlich überwältigendes Jahr, einige unserer größten Unternehmen erlebten einen absoluten Kurssturz.
Doch jetzt könnte es an der Zeit sein, sich auf Schnäppchenjagd zu begeben. Zur Vorbereitung habe ich drei der „größten Verlierer“ da draußen unter die Lupe genommen.
Fallen FTSE 100 star
Anteile an Diageo (LSE: DGE) sind in den letzten 12 Monaten aufgrund eines giftigen Cocktails aus schleppendem Umsatzwachstum, Sorgen über US-Zölle und Veränderungen im Management um 37 % eingebrochen. Auch das Aufkommen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion und das mangelnde Interesse vieler junger Menschen am Alkoholkonsum werden dafür verantwortlich gemacht.
Mit Blick auf die Zukunft ist es schwer vorstellbar, dass sich dieses Bild im Jahr 2026 dramatisch ändern wird. Dennoch spiegelt sich vieles davon wohl in der Bewertung wider. Der Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). liegt nun bei 13. Das liegt unter dem langfristigen Durchschnitt des FTSE 100.
Aufgrund seiner jahrzehntelangen Leistung und seines Markenportfolios ist dies jedoch alles andere als ein unterdurchschnittliches Unternehmen. Und ich möchte nicht gegen den neuen CEO und den ehemaligen wetten Tesco Mann Sir Dave Lewis übt hier seine Turnaround-Magie aus.
Die Halbjahresergebnisse im Februar werden eine wichtige Lektüre sein. Sollten diese auch nur geringfügig besser ausfallen als erwartet, könnten wir endlich eine (große) positive Dynamik sehen. Die Aktie könnte möglicherweise auch von einer Abkehr der Anleger von den KI-/Tech-Titanen profitieren.
Der harte Weg liegt vor uns
Ein weiterer Top-Kämpfer im Jahr 2025 war der Anbieter von Automobilmarktplätzen Autohändler (LSE: AUTO). Während ich schreibe, ist der Aktienkurs um mehr als 25 % gesunken und dürfte das Jahr auf seinem Tiefststand beenden.
Das gefällt mir schon lange Wachstumsaktie für das nahezu Monopol auf seinem Gebiet. Da es sich um ein reines Online-Unternehmen handelt, gehören die Betriebsmargen auch zu den höchsten im FTSE 100.
Ungeachtet dessen hat Auto Trader bei den Händlern für ziemlich viel Negativität gesorgt. Pakete wurden aufgrund von Bedenken storniert Deal Builder Mit dieser Funktion können unverbindliche Käufer Lagerbestände binden und Kundenkontakte reduzieren. Generell frage ich mich, ob die Anleger darüber besorgt sind, wie die Aktie reagieren wird, wenn es zu einer Verlangsamung der britischen Wirtschaft kommt. Autokäufe können leicht verschoben werden.
AP/E von 17 ist weitaus niedriger als früher, fühlt sich aber angesichts dieses Gegenwinds noch richtig an. Vielleicht eines, das man jetzt im Auge behalten sollte.
Unverzichtbarer Kauf?
Abgerundet wird unser Trio der Nachzügler durch den Vertrieb von Verpackungs-, Reinigungs- und Sicherheitsprodukten Bunzl (LSE: BNZL). Der größte Teil des Rückgangs um 37 % seit Jahresbeginn erfolgte tatsächlich im Frühjahr, als die Anleger auf den schwächer als erwartet ausgefallenen Handel in Schlüsselmärkten wie Nordamerika reagierten.
Bunzl prognostiziert für das Geschäftsjahr 26 nun ein KGV von nur 12. Ob dies angesichts des damit verbundenen Risikos ausreichend attraktiv ist, liegt natürlich im Ermessen des einzelnen Fool-Followers.
Einerseits sollte es diesem Unternehmen aufgrund der Wesentlichkeit seiner Lieferungen gelingen, in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu bestehen.
Das letzte Update des Unternehmens vom 17. Dezember verhieß allerdings nichts Gutes. Nun wird erwartet, dass die operative Marge des Konzerns im Jahr 2026 leicht sinken wird. Analysten hatten mit einer leichten Verbesserung gerechnet. Dies könnte erklären, warum es bei Leerverkäufern die beliebteste der drei Aktien ist (diejenigen, die darauf wetten, dass die Aktien noch weiter fallen werden).
Da eine Erholung noch in weiter Ferne zu sein scheint, befinden wir uns möglicherweise noch nicht im „Kaufgeschrei“-Bereich.

