Die People’s Bank of China (PBOC), Chinas Zentralbank, ist für die Festlegung des täglichen Mittelkurses des Yuan (auch bekannt als Renminbi oder RMB) verantwortlich. Die PBOC folgt einem verwalteten System variabler Wechselkurse, das zulässt, dass der Wert des Yuan innerhalb einer bestimmten Spanne, die als „Band“ bezeichnet wird, um einen zentralen Referenzkurs oder „Mittelpunkt“ schwankt. Derzeit liegt sie bei +/- 2 %.
Der vorherige Schlusskurs lag bei 6,9940.
Die People’s Bank of China investiert 528,8 Milliarden Yuan über 7-Tage-Reverse-Repos im Rahmen von Offenmarktgeschäften, der Zinssatz bleibt bei 1,4 %.
—
Früher:
Die tägliche Festlegung dieses Mittelkurses wird oft als politisches Signal und nicht nur als technischer Bezugspunkt interpretiert. Ein höher als erwarteter USD/CNY-Mittelpunkt wird typischerweise als Zeichen dafür gedeutet, dass die PBOC wie heute gegen den CNY-Aufwertungsdruck anschlägt. In den letzten Monaten hat die People’s Bank of China bewusst Schritte unternommen, um die Geschwindigkeit der Aufwertung des Onshore-Yuan zu drosseln, was signalisiert, dass sie Stabilität gegenüber starken Währungsgewinnen bevorzugt. Anstatt ein bestimmtes Niveau anzustreben, scheinen sich die politischen Entscheidungsträger darauf zu konzentrieren, einen zu schnellen Anstieg des CNY zu verhindern, der den Handel, die Kapitalflüsse und die inländischen Finanzbedingungen beeinträchtigen könnte. Gestern fiel USD/CNY zum ersten Mal seit Mai 2023 unter 7,0. Die PBoC verlangsamt die Aufwertung des Yuan, hat sie aber nicht gestoppt.
—
Stückweise Konjunkturmaßnahmen aus China werden fortgesetzt:
- China lockert die Grundsteuern, vermeidet jedoch kräftige Anreize für den Wohnungsbau (der Immobilienabschwung zieht sich hin)
- China weitet die Befreiung von der Mehrwertsteuer (MwSt.) auf bestimmte Verkäufe von Wohnimmobilien aus und fügt damit eine weitere schrittweise politische Maßnahme hinzu, die darauf abzielt, den seit langem andauernden Immobilienabschwung zu stabilisieren. Während der Schritt die Transaktionskosten für Hausbesitzer senkt, unterstreicht er Pekings Vorliebe für gezielte Erleichterungen gegenüber energischeren Eingriffen.
- China erhöht die Inzahlungnahmesubventionen für Verbraucher und weitet das Programm im Jahr 2026 auf digitale Produkte aus
- China verstärkt seine Bemühungen zur Wiederbelebung der Haushaltsausgaben und stellt neue Mittel aus besonders langen Staatsanleihen zur Verfügung, um sein Subventionssystem für die Inzahlungnahme von Verbrauchern auszuweiten. Das erstmals im Jahr 2024 gestartete Programm wird im Jahr 2026 auf digitale und intelligente Produkte ausgeweitet, da die politischen Entscheidungsträger versuchen, der schwachen Wachstumsdynamik entgegenzuwirken und die Wirtschaft wieder in Richtung Konsum auszurichten.
—
Kommt noch (sehr bald!)

