Zusammenfassung:
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China hat eine frühe Reihe von Infrastrukturprojekten für 2026 im Wert von rund 295 Milliarden Yuan vorgestellt
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Die Mittel zielen auf Projekte in den Bereichen Verkehr, Wasser, Energie und Sicherheit
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Ziel der Ausgaben ist es, Investitionen vor dem 15. Fünfjahresplan zu tätigen
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Auch ökologischer Schutz und CO2-Reduktion werden gefördert
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Die Infrastruktur bleibt für Chinas Wachstumsstabilisierungsstrategie von zentraler Bedeutung
ICYMI: China ist dazu übergegangen, die Infrastrukturausgaben für 2026 vorzuziehen und hat eine frühe Reihe wichtiger nationaler Projekte und einen zentralen Haushaltsinvestitionsplan im Wert von etwa 295 Milliarden Yuan (etwa 42 Milliarden US-Dollar) vorgestellt, um die Investitionsdynamik zu beschleunigen und das Wirtschaftswachstum angesichts des anhaltenden Gegenwinds zu unterstützen.
Der oberste Wirtschaftsplaner des Landes, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission, sagte, dass die frühen Genehmigungen dazu dienen sollen, die Bereitstellung und Verwendung von Geldern zu beschleunigen und gleichzeitig den Grundstein für einen reibungslosen Start von Chinas 15. Fünfjahresplanperiode zu legen, die von 2026 bis 2030 läuft. Beamte bezeichneten den Schritt als einen Versuch, sicherzustellen, dass Projekte frühzeitig im neuen Planungszyklus bahnbrechend sind und nicht durch administrative Engpässe verzögert werden.
Laut NDRC sind rund 220 Milliarden Yuan der Gesamtzuweisung für 281 Projekte vorgesehen, die mit wichtigen nationalen Strategien und sicherheitsbezogenen Prioritäten verknüpft sind. Dazu gehören Infrastrukturen wie unterirdische Pipelinenetze und andere Projekte, die als entscheidend für die langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und die nationale Sicherheit angesehen werden. Weitere 75 Milliarden Yuan wurden zur Unterstützung von 673 Projekten bereitgestellt, die sich auf Bereiche wie Umweltschutz, Energieeffizienz und Initiativen zur Kohlenstoffreduzierung konzentrieren.
Die Zulassungen für frühe Chargen erstrecken sich über ein breites Branchenspektrum. Zu den wichtigsten Projekten im Verkehrsbereich gehören der Bau eines neuen Flughafens in Guangzhou und der Überseefähre Zhanjiang–Haikou sowie die damit verbundenen Streckenbauarbeiten zur Verbesserung der regionalen Anbindung. Zu den Wasserschutzprojekten gehören groß angelegte Wasserzuteilungssysteme in der Provinz Liaoning und im Nanguaping-Stausee in Yunnan, die sowohl den Hochwasserschutz als auch das langfristige Ressourcenmanagement unterstützen.
Auch die Energieinfrastruktur spielt eine wichtige Rolle. Zu den genehmigten Projekten gehören ein Ultrahochspannungs-Wechselstrom-Ringnetz in der Provinz Zhejiang und ein Wasserkraftwerk in Sichuan, was Pekings anhaltenden Schwerpunkt auf Netzstabilität, Energiesicherheit und kohlenstoffarme Erzeugung unterstreicht.
Der Schritt baut auf Chinas starkem Ausbau der Infrastruktur in den letzten Jahren auf. Allein im Jahr 2025 stellte die Zentralregierung rund 800 Milliarden Yuan für ihre sogenannten „Two Major“-Programme bereit, die sich auf große nationale Projekte und den Aufbau wichtiger sicherheitsrelevanter Kapazitäten konzentrieren. Zusammengenommen signalisieren die neuen Genehmigungen Pekings Absicht, öffentliche Investitionen als wichtigen Stabilisator für die Wirtschaft beizubehalten, auch wenn die private Nachfrage und der Immobiliensektor weiterhin unter Druck stehen.

