Die Schweizer Produktionstätigkeit brach gegen Ende des letzten Jahres stark ein, wobei sowohl die Produktion als auch die Auftragseingänge schwächelten und weiter zurückgingen. Bemerkenswert ist auch, dass sich die Beschäftigungsbedingungen ebenfalls weiter verschlechtert haben, was sich negativ auf die allgemeine Stimmung auswirken wird, selbst wenn der Dienstleistungssektor den größeren Beitrag zur Wirtschaft des Landes leistet. Procure weist darauf hin, dass:
„Dies ist der niedrigste Wert seit der Ankündigung der US-Zölle. Der PMI spiegelt die anhaltende Belastung im verarbeitenden Gewerbe wider, auch wenn der Gegenwind durch Protektionismus im Dezember weiter nachließ.“
Die vollständige Aufschlüsselung der Teilindizes finden Sie unten:
An den Aussichten der SNB wird sich dadurch allerdings nicht viel ändern. Auch zu Beginn des neuen Jahres wird die Schweizer Zentralbank weiterhin mit Deflationsdruck zu kämpfen haben. Und ihre Hauptaufgabe wird darin bestehen, dies auszugleichen und zu versuchen, sich bei der Lockerung der Geldpolitik nicht zu sehr zu engagieren.
Aus heutiger Sicht versuchen sie aktiv, ein Abgleiten in Negativzinsen zu vermeiden. Oder zumindest nicht dazu gezwungen werden, dies zu früh erneut zu nutzen. Es geht darum, am Ende des Tages dieses gewisse Maß an Flexibilität zu bewahren.

