Rechtliches und Allgemeines (LSE: LGEN) scheint eine der verlockendsten Dividendenchancen der Welt zu sein FTSE für mich gerade.
Die Rendite liegt bereits bei satten 8,1 %, und Prognosen deuten darauf hin, dass sie bis 2028 auf beachtliche 8,9 % steigen könnte. Doch trotz dieser Einkommenskraft Die Aktie wird immer noch mit einem unglaublichen Abschlag von 57 % auf ihren „fairen Wert“ gehandelt.
Wie viel könnte ich also mit einer weiteren Investition von 20.000 £ aus dieser Cracker-Aktie machen?
Starkes Dividendenwachstum
Der Versicherungs- und Investmentriese hat seine Dividende seit 2020 jedes Jahr erhöht. In diesem Zeitraum sind die Ausschüttungen von 17,57 Pence auf 18,45 Pence, 19,37 Pence, 20,34 Pence und zuletzt 21,36 Pence gestiegen.
Diese ergaben jährliche Dividendenrenditen von 6,6 %, 6,2 %, 7,8 %, 8,1 % und 9,3 %. Basierend auf dem aktuellen Aktienkurs von 2,63 £ ergibt die Aktie eine Rendite von 8,1 %.
Analysten gehen davon aus, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt, mit Prognosen von 22,2 Pence in diesem Jahr, 22,7 Pence im nächsten Jahr und 23,4 Pence im Jahr 2028. Dies würde Dividendenrenditen von 8,5 %, 8,7 % und 8,9 % generieren. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite im FTSE 100 – sein Heimatindex – beträgt 3,2 %.
Auch eine auffällige Bewertungslücke
Auf einem diskontierter Cashflow (DCF)-Basis werden die Aktien schätzungsweise 57 % unter ihrem fairen Wert gehandelt. Dies basiert auf dem prognostizierten Gewinnwachstum und meinen Berechnungen, während andere DCF-Berechnungen konservativer sind.
Meiner Erfahrung nach ist dies eine ungewöhnlich große Lücke für ein FTSE 100-Finanzschwergewicht mit langjähriger Rentabilität und verlässlicher Cash-Generierung.
Für langfristige Einkommenssuchende kann dies also auch ein herausragendes Kapitalzuwachspotenzial schaffen, da sich die Vermögenspreise im Laufe der Zeit tendenziell ihrem beizulegenden Zeitwert annähern.
Um es in Zahlen auszudrücken: Meine DCF-Berechnungen ergeben einen fairen Wert von rund 6,16 £ pro Aktie.
Robuste Grundlagen in den Ergebnissen
Die jüngsten Ergebnisse von Legal & General verdeutlichen, warum der hohe Preisnachlass des Marktes zunehmend nicht mehr mit dem zugrunde liegenden Geschäft übereinzustimmen scheint.
Die am 12. März 2025 veröffentlichten Ergebnisse für das Gesamtjahr 2024 sahen einen Anstieg des Kernbetriebsgewinns um 6 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,62 Mrd. £. Der Kernbetriebsgewinn je Aktie (EPS) stieg ebenfalls um 6 % auf 20,23 Pence.
Das Unternehmen erwirtschaftete 1,8 Mrd. £ an Solvency-II-Kapital und behielt eine robuste Deckungsquote von 232 % bei. Dies spricht für eine enorme finanzielle Widerstandsfähigkeit, verglichen mit der branchenüblichen Mindestquote von 100 %. Außerdem wurden 500 Millionen Pfund angekündigt AktienrückkaufDies stärkt das Vertrauen des Managements in die zukünftige Cash-Generierung.
Die anschließenden Ergebnisse des ersten Halbjahres 2025 vom 6. August zeigten einen erneuten Anstieg des Betriebsgewinns um 6 % auf 859 Mio. £. Unterdessen stieg der operative Gewinn je Aktie um 9 % auf 10,94 Pence.
Ein Risiko für zukünftige Erträge stellt der starke Wettbewerb sowohl bei Altersvorsorgelösungen als auch bei der Vermögensverwaltung dar, der die Margen schmälern könnte.
Dennoch prognostizieren Analysten, dass das jährliche durchschnittliche Gewinnwachstum bis Ende 2028 hervorragende 21,3 % betragen wird.
Wie viel könnte ich verdienen?
Weitere 20.000 £, die bei einer durchschnittlichen Rendite von 8,9 % investiert werden, würden über einen Zeitraum von 10 Jahren 28.543 £ an Dividenden generieren. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Ausschüttungen wieder in die Aktien investiert werden („Dividendenaufzinsung“). Allerdings sind Dividendenrenditen nicht garantiert und können im Laufe der Zeit steigen, fallen oder gleich bleiben.
Bei der gleichen Durchschnittsrendite von 8,9 % würden die erhaltenen Gesamtdividenden jedoch nach 30 Jahren auf 265.968 £ steigen.
Zu diesem Zeitpunkt würde der Gesamtwert der Beteiligung 285.968 £ betragen, was einem jährlichen Dividendenertrag von 25.451 £ entspricht!
Vor diesem Hintergrund und angesichts des starken Abschlags der Aktie gegenüber dem beizulegenden Zeitwert, der durch ein starkes Gewinnwachstum gestützt wird, beabsichtige ich, meine Beteiligung sehr bald aufzustocken.

