Mit der Weiterentwicklung von L1s nimmt natürlich auch der Druck auf die Dezentralisierung zu.
Zweifellos ist dies der Hauptgrund dafür, dass „Skalierbarkeit“ für Entwickler höchste Priorität hat, da Ketten darum konkurrieren, mehr Daten zu verarbeiten, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Damit dies funktioniert, ist das Hinzufügen einer zusätzlichen Ebene unerlässlich.
Für Ethereum [ETH]das kommt durch L2s wie Entscheidung [ARB]mit dem Entwickler dApps erstellen können, ohne hohe Gebühren zahlen zu müssen. Vor diesem Hintergrund sticht der neueste BPO-Fork von Ethereum als sinnvolles Upgrade hervor.
Der offiziellen Ankündigung zufolge erhöhte der Fork das Blob-Limit von 15 auf 21, wodurch Ethereum-basierte L2s mehr Platz zum Posten von Daten in jedem Block haben. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies eine bessere Skalierbarkeit und geringere Kosten für L2-Benutzer.
Warum ist das wichtig? L2s skalieren nicht nur Ethereum. Stattdessen speisen sie auch in Ethereum ein Wirtschaftsmodell. Einfach ausgedrückt: Mit zunehmender L2-Nutzung fließt ein Teil der für die Abwicklung gezahlten Gebühren zurück an das Ethereum-Mainnet.
In diesem Sinne handelt es sich bei diesem Upgrade nicht nur um eine Skalierungsänderung.
Stattdessen verstärkt es die Strategie von Ethereum, die Aktivität auf L2s zu verlagern und gleichzeitig Wert auf der Basisschicht zu erfassen. Was noch wichtiger ist, wenn man sich die Aktivitäten in der Kette ansieht, fühlt sich dieser neueste Fork wirklich wie eine strategische Meisterleistung an.
L2s skalieren, ohne die Wirtschaftlichkeit von Ethereum zu beeinträchtigen
Die kurzfristigen Auswirkungen der Upgrades von Ethereum im Jahr 2025 waren etwas pessimistisch.
Nehmen wir zum Beispiel die Gebührenstruktur: Die aufeinanderfolgenden Upgrades senkten die Netzwerkgebühren, was sich negativ auswirkte Einnahmen der ETH um etwa 100 Millionen US-Dollar, da die L2-Gewinne um etwa 53 % zurückgingen. Und dennoch führt Ethereum weiterhin Forks ein.
Der Hauptgrund? Netzwerknutzung. Wie die folgende Grafik zeigt, hat der L1-Anwendungs-TVL mittlerweile die 300-Milliarden-Dollar-Marke überschritten. Dies zeigt, dass Aktivität und Akzeptanz immer noch zunehmen, wodurch Umsatzeinbußen ausgeglichen werden und die Anreize für Entwickler erhalten bleiben.
Hier kommt insbesondere der jüngste BPO-Fork ins Spiel.
Da Ethereum bereits eine solide Nutzung verzeichnet, bietet das höhere Blob-Limit L2s mehr Platz zum Posten von Daten pro Block. Unterstützung für noch mehr Aktivität. Das Ergebnis? Mehr verarbeitete Daten bedeuten, dass Ethereum entgangene Einnahmen ausgleichen kann.
Kurz gesagt, dies ist ein kluger strategischer Schachzug: Er ermöglicht die Skalierung von L2s, ohne das Wirtschaftsmodell von Ethereum zu beeinträchtigen, wodurch eine starke Rückkopplungsschleife entsteht. Mehr Daten führen zu mehr Umsatz, was wiederum zu noch mehr Entwickleraktivitäten führt.
Daher stehen die Fundamentaldaten von Ethereum in diesem Zyklus im Mittelpunkt.
Letzte Gedanken
- Durch die Erhöhung des Blob-Limits von 15 auf 21 erhalten ETH-basierte L2s mehr Platz pro Block, was die Skalierbarkeit verbessert und eine höhere On-Chain-Aktivität unterstützt.
- Durch die erhöhte L2-Nutzung fließen Einnahmen zurück in die Basisschicht der ETH und positionieren die ETH für 2026 stark.


