Das Unternehmen schätzt, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Dezember um 75.000 gestiegen ist, wobei auch die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft mit 75.000 diesem Wert entspricht. Ähnlich wie Citi weist auch JP Morgan auf saisonale Faktoren als Grundlage für die Schlagzeilen der Lohn- und Gehaltsabrechnungen hin:
„Die Verlangsamung im Sommer und die anschließende Beschleunigung ähneln in gewisser Weise dem letzten Jahr, daher könnte eine gewisse Restsaisonalität im Spiel sein, die dazu führt, dass sich das Beschäftigungswachstum weiter beschleunigt. Wir prognostizieren daher für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen einen trendnahen Wert von 75.000, da eine Reihe von Arbeitsindikatoren keine größeren Veränderungen in den Arbeitsmarktbedingungen im Vergleich zu früheren Monaten anzeigen.“
Allerdings weisen sie auf die Gefahr negativer Auswirkungen des Wetters hin, die hier jedoch wahrscheinlich nicht auftreten werden. Wie bereits erwähnt, tritt dies normalerweise häufiger im Januar und/oder Februar auf.
„Heizungsgradtage zeigten, dass das Wetter Anfang November etwas wärmer als üblich war und im Dezember kälter als üblich wurde, was die Arbeitsplätze belasten könnte, obwohl der Effekt wahrscheinlich nicht groß ist.“
Was die Arbeitslosenquote betrifft, prognostiziert das Unternehmen, dass sie im Dezember bei 4,6 % liegen wird, also unverändert, wenn man die gerundeten Zahlen vom November betrachtet. Sie gehen davon aus, dass die Erwerbsbeteiligungsquote bei 62,5 % mehr oder weniger stabil bleiben wird.
JP Morgan weist jedoch auch darauf hin, dass sich dieses Mal potenzielle Bedenken hinsichtlich der Datenqualität auf die Arbeitslosenquote auswirken. Wie gestern hervorgehoben, warnte das Unternehmen Folgendes:
„Obwohl der Regierungsstillstand mitten in der Referenzwoche der Haushaltsumfrage endete, stuften sich einige Bundesangestellte immer noch als vorübergehend entlassen ein. Eine Umkehrung dieser Situation im Dezember könnte die Arbeitslosenquote um etwa 4 Basispunkte senken.“
Es gibt also Folgendes zu berücksichtigen andere mögliche Verzerrungen das könnte später am Tag in den Dezemberbericht einfließen.

