Südkorea ist angeblich bereitet sich darauf vor, seine Finanzmärkte für den Spotmarkt zu öffnen Bitcoin-Börsenfonds (ETFs) in diesem Jahr, was einen Wandel in der langjährigen Herangehensweise des Landes an digitale Vermögenswerte markiert, da die Regulierungsbehörden die Arbeit an einem umfassenden neuen Kryptogesetz beschleunigen.
Der Plan wurde im Regierungsdokument dargelegt neu erschienen Wirtschaftswachstumsstrategie 2026, wobei die Financial Services Commission (FSC) die Führung bei der Umsetzung übernimmt.
Im Falle einer Genehmigung würden Spot-Bitcoin-ETFs zum ersten Mal inländischen Anlegern zur Verfügung stehen und Südkorea an die Seite der Märkte stellen wie die Vereinigten Staaten und Hongkong, wo ähnliche Produkte bereits Milliarden von Dollar an Zuflüssen angezogen haben.
Bis jetzt, Koreas Kapitalmärkte Regeln haben Kryptowährungen wie Bitcoin oder Bitcoin-ETFs nicht als zulässige Basiswerte für ETFs anerkannt und so deren Einführung effektiv blockiert. Diese Haltung ändert sich nun, da die politischen Entscheidungsträger versuchen, mehr Kryptoaktivitäten in regulierte Kanäle zu bringen und den Kapitalfluss zu Offshore-Plattformen zu reduzieren.
Der Bitcoin-ETF-Vorstoß verläuft parallel zu einer umfassenderen Überarbeitung der Regulierung digitaler Vermögenswerte. Der FSC beschleunigt die sogenannte „Phase Zwei“-Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte, einen Gesetzentwurf, der sich voraussichtlich stark auf Stablecoins konzentrieren wird.
Den Plänen der Regierung zufolge wird das Gesetz ein Lizenzsystem für Stablecoin-Emittenten, Mindestkapitalanforderungen und strenge Reserveregeln einführen, die eine mindestens 100-prozentige Absicherung der ausgegebenen Token erfordern. Die Emittenten wären außerdem verpflichtet, den Nutzern Rücknahmerechte zu garantieren.
Die Regulierungsbehörden sagen, dass das Rahmenwerk darauf ausgelegt ist, Misserfolge wie den Terra-Luna-Einsturz im Jahr 2022 zu verhindern, der etwa 40 Milliarden US-Dollar vernichtete und enge Verbindungen zu Südkorea hatte.
Neben nationalen Vorschriften entwerfen die Behörden Standards für grenzüberschreitende Stablecoin-Transfers und -Transaktionen, die der zunehmenden Verwendung digitaler Token im Handel und bei Überweisungen Rechnung tragen. Die Bemühungen werden zwischen dem FSC und dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen koordiniert.
Globale Bitcoin-ETF-Implementierung
Beamte verweisen auf globale Präzedenzfälle als entscheidenden Einfluss. Entdecken Sie Bitcoin-ETFs in den USA und Hongkong verzeichnen eine starke Nachfragewobei große Vermögensverwalter die Produkte mittlerweile als gängige Anlageinstrumente betrachten.
Koreas Financial Intelligence Unit Schätzungen dass mehr als 10 Millionen Menschen zum Handel mit digitalen Vermögenswerten im Inland berechtigt sind, was das Ausmaß der potenziellen Nachfrage unterstreicht.
Über die privaten Märkte hinaus hält Blockchain auch Einzug in die öffentlichen Finanzen. Berichten zufolge plant die Regierung, Teile der Staatskasse mit sogenannten „Deposit-Tokens“ zu digitalisieren, einer Form regierungsgebundener digitaler Währung, die sich von Stablecoins unterscheidet.
Bis 2030 könnten bis zu 25 % der Treasury-Operationen über Blockchain-basierte Zahlungen abgewickelt werden.
Pilotprogramme laufen bereits und der Gesetzgeber prüft Änderungen des Bank of Korea Act und des National Treasury Act, um eine rechtliche Grundlage für diese Systeme zu schaffen.
Beamte sagen, das Ziel sei eine schnellere Abwicklung, geringere Verwaltungskosten und eine verbesserte Transparenz.

