Schlagzeilen von Barkin:
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Änderungen der Federal Reserve müssen genau auf die eingehenden Daten abgestimmt werden
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Beide Seiten des Zentralbankmandats sind mit erheblichen Risiken konfrontiert
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Die Arbeitslosigkeit bleibt auf historischen Tiefstständen, ist aber in letzter Zeit wieder gestiegen
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Die Inflation ist zurückgegangen, liegt aber immer noch über dem Zielwert von 2 %
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Die Zinssätze liegen mittlerweile im Bereich neutraler Schätzungen
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Niemand möchte, dass sich der Arbeitsmarkt weiter verschlechtert
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Die US-Wirtschaft hat trotz großer Störungen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen
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Beschäftigungswachstum und Nachfrage sind derzeit begrenzt, angetrieben durch das Gesundheitswesen und ai
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Verbraucher mit hohem Einkommen halten die Nachfrage aufrecht, während anderswo die Stimmung sinkt
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Es wird erwartet, dass die Unsicherheit ab 2025 abnimmt, wenn sich der „Nebel lichtet“.
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Steuerrückerstattungen und Deregulierungen dürften die Wirtschaft zusätzlich ankurbeln
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Niedrigere Hypothekenzinsen werden den grundlegenden Wohnungsmangel nicht beheben
Barkin wird wahrscheinlich am Rande bleiben, da er Anfang des Monats sagte, dass die Zinssätze „im Bereich der neutralen Schätzungen“ lägen. Er charakterisiert die aktuelle Wirtschaftsphase als ein „heikles Gleichgewicht“, in dem die Risiken für Beschäftigung und Inflation nun etwa gleich groß seien. Obwohl er die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft anerkennt, warnt er davor, dass das Wachstum derzeit „eng“ sei und stark vom KI-Ökosystem und wohlhabenden Verbrauchern abhängig sei.
Er konzentriert sich insbesondere auf Entlassungsdaten, um zu sehen, ob sich das aktuelle Umfeld mit „geringen Einstellungen und geringen Entlassungen“ in Richtung eines stärkeren Abschwungs verschiebt. Mit Blick auf die Zukunft geht er davon aus, dass fiskalische Anreize durch die jüngsten Steueränderungen und eine Verringerung der politischen Unsicherheit die Einstellung und Investitionen im gesamten Jahr 2026 unterstützen werden.
Ende 2025 (insbesondere während der Datensperre der Regierung im Oktober/November) beschrieb Barkin, dass die Fed „durch Nebel fährt“ und sich „durch ein datenarmes Umfeld tastet“. Sein Ausblick für 2026 ist optimistischer; er geht davon aus, dass sich der „Nebel lichtet“ und die Unsicherheit nachlässt.
Barkin ist dieses Jahr kein Wähler, aber er ist ein gutes Barometer für den Kern des FOMC. Der Dollar blieb von den Kommentaren unbeeindruckt und der Markt preist nun eine Zinssenkung im April im Verhältnis 50/50 ein.

