Bitcoins (BTC) Der Preis erreichte am 13. Januar ein neues Wochenhoch von 93.500 US-Dollar, als der Gesetzgeber die Beratungen über den lang erwarteten CLARITY Act, einen Gesetzentwurf zur Definition der Kryptomarktstruktur in den Vereinigten Staaten, zurückschob.
Wichtige Erkenntnisse:
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Bitcoin erholt sich weiter, obwohl der CLARITY Act-Aufschlag auf Ende Januar verschoben wurde.
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Die Nettozuflüsse an den Börsen blieben niedrig und der SOPR bewegte sich nahe 1, was auf minimale Gewinnmitnahmen hindeutet.
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Die Einzelhandelsnachfrage nach BTC bleibt während dieser Erholungsrally gering, da die Liquidität weiterhin erheblich gering ist.
Bitcoin gewinnt, da die Volatilität nach der Verzögerung des CLARITY Act abnimmt
Senatsausschüsse, darunter Landwirtschaft und Bankenwesen, haben geplante Aufschläge des CLARITY Act auf die letzte Januarwoche verschoben. Der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses des Senats, John Boozman, bestätigte die Verzögerung und verwies auf ungelöste Meinungsverschiedenheiten über Stablecoin-Anreize, DeFi-Aufsicht und die Zuständigkeit der Behörden.
Während sich frühere Erwartungen bereits auf das Jahr 2026 verschoben hatten, trübt die jüngste Pause die Aussichten auf eine rasche Legalisierung weiter. Dennoch deutet die Preisentwicklung von BTC darauf hin, dass die Händler weitgehend unbeeindruckt sind.
In den letzten 24 Stunden bewegte sich Bitcoin in einer engen Spanne und fiel kurzzeitig unter 91.000 US-Dollar, bevor es während der New Yorker Handelssitzung über 93.500 US-Dollar durchbrach. Das Fehlen aggressiver Verkäufe während der Verzögerung des CLARITY Act steht im Gegensatz zu früheren regulatorischen Ängsten, als die Devisenzuflüsse typischerweise stark anstiegen.
Diesmal blieben die Nettozuflüsse an den Börsen gedämpft, was darauf hindeutet, dass sich die Anleger nicht auf einen bevorstehenden Abwärtsschock einstellen, heißt es XWIN-Forschung.

Die Daten zur Spent Output Profit Ratio (SOPR) verstärken diese Ruhe. Die Kennzahl bewegt sich um oder leicht unter 1, der SOPR deutet auf insgesamt begrenzte Gewinnmitnahmen und On-Chain-Ausgaben hin. Dies könnte als geduldiger Markt interpretiert werden, bei dem die Inhaber ihren Zeithorizont verlängern, anstatt ihr Kapital zu rotieren.
Auf einer breiteren Ebene wird der CLARITY Act zunehmend als Integrationsmeilenstein und nicht als binäres Risikoereignis angesehen. Schon vor der formellen Verabschiedung scheint sich Bitcoin in Richtung eines eher „institutionellen“ Halteprofils zu bewegen.
Die ETF-Liquidität und die Abwesenheit von Einzelhändlern dämpfen den Optimismus
Diese Geduld ist jedoch mit Einschränkungen verbunden. Krypto-Analyst Darkfost notiert Der größte Liquiditätsrückgang, der jemals bei börsengehandelten Spot-Bitcoin-Fonds (ETFs) verzeichnet wurde. Mit einem durchschnittlich realisierten Preis von etwa 86.000 US-Dollar liegen viele ETF-Zuflüsse seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 nun unter Wasser. Mehr als 6 Milliarden US-Dollar sind aus Spot-ETFs abgeflossen, obwohl sich die Zuflüsse in den letzten zwei Wochen stabilisiert haben.

Unterdessen bleibt die Beteiligung des Einzelhandels weitgehend aus. CryptoQuant-Daten zeigt an dass die 30-Tage-BTC-Nachfrage von Kleinkäufern (zwischen 0 und 10.000 US-Dollar) äußerst negative Werte aufweist, ein starker Kontrast zu früheren Bullenphasen.
Dies deutet darauf hin, dass das aktuelle Sortiment hauptsächlich von größeren Playern unterstützt wird. Zur Vorsicht ist anzumerken, dass der Coinbase-Premium-Index noch nicht in den Aufwärtstrend wechselt. Marktkommentator CryptoGodJohn sagte,
„Der größte Indikator, den man im Auge behalten sollte, ist die Coinbase-Prämie. Solange wir keinen positiven Trend sehen, glaube ich nicht, dass wir eine starke Trendwende erleben werden.“

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