Der Markt kühlt sich ab, nachdem er wöchentliche Höchststände erreicht hat.
Im täglichen Zeitrahmen sind die meisten Top-Caps rückläufig. Dies geschieht jedoch nach einer starken Rallye zu Beginn der Woche, bei der viele Vermögenswerte zum ersten Mal seit fast acht Wochen der Seitwärtsbewegung wieder wichtige Niveaus erreichten.
In diesem Zusammenhang scheint der „Abschwung“ eher ein Reset als eine echte Schwäche zu sein.
Ethereum [ETH] ist keine Ausnahme. Aus technischer Sicht ist ETH gegenüber seinem Wochenhoch von 3,4.000 US-Dollar um 3 % gesunken. Dennoch ist er gegenüber dem Eröffnungskurs um 7 % gestiegen, was zeigt, dass die breitere Wochenstruktur trotz des Rückgangs intakt bleibt.
Aber ist es zu früh, dies von einem „gesunden“ Neustart zu sprechen?
Auf der Derivateseite hat sich die spekulative Liquidität auf fast 3 Milliarden US-Dollar angehäuft hinzugefügt allein diese Woche zum Open Interest (OI) der ETH. Mittlerweile weiter Binanceweist der ETH/USDT-Täterkontrakt eine durchschnittliche Long-Schiefe von 60 % auf.
Zusammen mit der Preisentwicklung von Ethereum besteht ein klares Spannungsverhältnis zwischen technischer Stärke und spekulativen Wetten. Jetzt kommt die makroökonomische Volatilität ins Spiel, und zwar mit dem nächsten FOMC-Sitzung weniger als zwei Wochen entfernt.
Ist der Rückgang der ETH um 3 % angesichts dieser Konstellation nur ein Rückgang oder der Beginn einer Entspannung?
Die Überzeugung von Ethereum wird auf die Probe gestellt, da makroökonomische Risiken drohen
Auf dem aktuellen Markt macht es Sinn, abseits zu stehen.
Allerdings sticht Ethereum heraus. Glasknoten zeigt einen Anstieg der Aktivitätserhaltung für die „neue“ Kohorte, was bedeutet, dass Adressen, die zum ersten Mal interagieren, stark ansteigen. Darüber hinaus, neue Geldbörsen erreichte ein Allzeithoch von 393.000.
Dies wirft natürlich die Frage auf: Was reizt all diese neuen Geldbörsen, insbesondere angesichts der anhaltenden Markt-FUD und der technischen Divergenzen der ETH? Insbesondere scheint die Antwort in den soliden Netzwerkgrundlagen von Ethereum zu liegen.
Wie die Grafik zeigt, haben die täglichen Transaktionen von Ethereum gerade ein Rekordhoch erreicht.
Um es in den Kontext zu bringen: Das Netzwerk verzeichnete am 15. Januar 2,8 Millionen Transaktionen, ein Anstieg von 55 % im Vergleich zu vor einer Woche. Dies ist mehr als das Doppelte der typischen Aktivität, was ein wachsendes Engagement und ein starkes Vertrauen in das Netzwerk unterstreicht.
Gepaart mit dem Anstieg der Geldbörsen, Grundlagen der ETH zeigen Stärke.
Mehr Transaktionen bedeuten, dass das Netzwerk aktiv genutzt wird, während mehr Wallets darauf hinweisen, dass frisches Kapital in das System gelangt. Zusammengenommen fungiert diese Dynamik als Unterstützung für den Preis und verschafft Ethereum selbst bei Markt-FUD einen Vorteil.
Letzte Gedanken
- Trotz eines Rückgangs von 3 % gegenüber den Wochenhöchstständen bleibt Ethereum gegenüber dem Eröffnungskurs um 7 % gestiegen, unterstützt durch die technische Struktur und das steigende spekulative Interesse.
- Tägliche Rekordtransaktionen und ein Anstieg neuer Wallets unterstreichen die wachsende Netzwerkaktivität und die Überzeugung der Anleger und bieten technische Unterstützung inmitten der Marktfud.



