Der Speichermarkt ist gerade in eine „Hyper-Bullen“-Phase eingetreten, was von Analysten nicht leichtfertig erwähnt wird.
Wenn die Prognose richtig ist, wird Micron Technology am meisten profitieren, zumindest solange der Angebotsengpass anhält.
Die Speicherpreise sind auf einem „Allzeithoch“, weil KI und Serverausbauten verbrauchen Kapazität, Kontrapunktforschung sagte in einer aktuellen Notiz.
Das Unternehmen geht davon aus, dass die Speicherpreise im vierten Quartal 2025 um 40 bis 50 % steigen werden. Im ersten Quartal 2026 werden sie noch einmal um 40 bis 50 % steigen, um dann im zweiten Quartal 2026 auf etwa 20 % zu sinken.
Ein Preisschock für Speicher schreibt den Zyklus neu
Der interessanteste Datenpunkt von Counterpoint ist der Server-DRAM.
Das Unternehmen gab an, dass der Preis für 64-GB-RDIMM von 255 US-Dollar im dritten Quartal 2025 auf 450 US-Dollar im vierten Quartal 2025 gestiegen sei, mit einem Ziel von 700 US-Dollar bis März 2026 Kontrapunktforschung.
Es wurde auch eine Situation erwähnt, in der die Preise in diesem Jahr 1.000 US-Dollar erreichen könnten, was etwa 1,95 US-Dollar pro GB bedeuten würde, fast doppelt so viel wie der für 2018 erwartete Höchstwert.
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Das ist für Micron wichtig, denn Speicher ist eine der härtesten Halbleiterbranchen, wenn die Preise sinken, und eine der profitabelsten, wenn die Preise steigen.
Ein enger werdender Markt steigert nicht nur den Umsatz. Es kann auch die Margen schnell erhöhen, da viele der Kosten für die Herstellung von Speicherchips relativ stabil bleiben, sobald die Fabriken in Betrieb sind.
Warum der KI-Ausbau die Macht immer mehr den Zulieferern zuwendet
Der Hauptgrund ist derselbe, der das Wettrüsten vieler Technologieinvestitionen antreibt: die KI-Infrastruktur.
GPUs sind nicht das Einzige, was Rechenzentren benötigen. Um diese Beschleuniger am Laufen zu halten, benötigen sie viel Speicher mit hoher Bandbreite und hoher Kapazität. Und wenn sich die Nachfrage hin zu neueren Serverteilen mit höheren Margen verlagert, kann es sein, dass ältere Kategorien nicht mehr vorrätig sind.
Counterpoint sagte, dass das Angebot an alten Speichertypen wie LPDDR4 und eMMC „verschwindet“, da große Unternehmen auf die Herstellung von Server-DDR5 mit höheren Margen umsteigen.
Diese Dynamik kann die Lage für das gesamte Hardware-Ökosystem verschlimmern, da Teile teurer sind, länger in der Beschaffung sind und weniger Verhandlungsmacht bieten.
Micron hat auch deutlich gemacht, wie lange diese Beschränkungen Bestand haben können. Unternehmensvertreter sagten, dass die angespannten Bedingungen jahrelang anhalten könnten, da es Zeit brauche, bis neue Kapazitäten verfügbar seien.
Die Hardwarekosten beginnen zu sinken
Der Arbeitsspeicher hat nicht nur Einfluss darauf, wie viel Sie in der Cloud ausgeben; Es wirkt sich auch darauf aus, wie viel Sie für Verbrauchergeräte ausgeben.
In dem Brief von Counterpoint heißt es, dass steigende Speicherkosten die Materiallisten für Hardwarehersteller, beispielsweise Smartphone-Hersteller, verändern, da Premium-Konfigurationen den Speicher zu einem größeren Teil der Kosten machen.
Das ist eine gute und eine schlechte Sache für die IT.
- Gut für Erinnerungsmacher: Steigende Preise bedeuten höhere Margen und mehr Verhandlungsmacht.
- Riskanter für Gerätemarken: Der Kostendruck steigt und die Hersteller haben mehr Gründe, Spezifikationen zu ändern oder die Preise zu erhöhen.
Sie können bereits Beispiele für die Verdrängung auf dem öffentlichen Markt beobachten. MarketWatch wies kürzlich darauf hin, dass steigende Speicherkosten die Gewinne mehrerer Hardware-Unternehmen beeinträchtigen. Die LA Times gemeldet.
Die Wall Street sucht nach Aufwärtspotenzial, aber der Zyklus ist immer noch der Zyklus
Der Anstieg der Micron-Aktie ist nicht nur auf einen einzigen Forschungsbericht zurückzuführen. Es geht darum, dass der Markt beginnt, einen längeren, engeren Aufschwung einzukalkulieren.
Anfang Januar berichteten mehrere Quellen, wie z IndexBoxberichtete, dass Analysten ihre Preisprognosen für Micron anhoben, weil sie der Meinung waren, dass die DRAM-Preise und die durch KI getriebene Nachfrage schneller steigen als vorhergesagt.
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Eines sollten Anleger jedoch bedenken: Die Erinnerung geht schon seit langem zu weit.
Wenn die Preise so hoch sind, wird die Branche schließlich mit einer Erhöhung der Kapazität und der Investitionsausgaben reagieren. Das bedeutet, dass die Bullen von Micron mit der Transaktion möglicherweise Recht haben, aber möglicherweise noch zu früh am Wendepunkt sind.
Einfach ausgedrückt: Unter der Annahme, dass der Weg von Counterpoint anhält und das Angebot bis Mitte 2026 knapp bleibt, wird Microns Hebelwirkung besser. Der Markt könnte sich schnell abkühlen, wenn die Kapazität schneller wächst als prognostiziert.
Die „Hyper-Bullen“-Story gewinnt derzeit an Bedeutung und sorgt dafür, dass die Micron-Diskussion vom „späten Zyklusrisiko“ zurück zur „Preissetzungsmacht“ geht.
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