Trotz des ganzen Hypes um den Zyklus 2025 sieht es nicht so aus, als würden die Institutionen die „fundamentalgeleitete“ Geschichte voll und ganz akzeptieren.
Nehmen wir zum Beispiel Ethereum: Im Jahr 2025 ist es um 11 % gesunken, und dennoch verzeichnete es eine starke On-Chain-Aktivität.
Zum Vergleich: Durch die Fuska- und Pecta-Upgrades wurden die Gebühren gesenkt und die Überlastung verringert. Die täglichen Transaktionen erreichten sogar einen Rekordwert von 2,3 Millionen, was zeigt, dass die Upgrades im Zyklus 2026 bisher erste Ergebnisse liefern.
Dennoch kommt das große Geld nicht wirklich zum Vorschein.
Stärke in der Kette, institutionelles Zögern
Die Zuflüsse in ETFs beliefen sich auf fast 664 Millionen US-Dollar Abflüsse diese Woche allein. Im Gegensatz, Chainlink’s [LINK] Grayscale ETF (GLNK) verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 4,05 Millionen US-Dollar, was eine deutliche Divergenz darstellt.
Um das ins rechte Licht zu rücken: Ethereums [ETH] Grayscale Spot ETF (ETHE) verzeichnete im gleichen Zeitraum Abflüsse in Höhe von 52 Millionen US-Dollar. Für Layer-1-Unternehmen sieht diese Art der Divergenz der institutionellen Ströme nicht wie eine kurzfristige Rotation aus.
Darauf aufbauend, SoSoValue-Daten zeigte einen noch deutlicheren Kontrast.
Die ETF-Flüsse von Chainlink übertreffen weiterhin das Tempo Dogecoins [DOGE]dessen Nettozuflüsse immer noch hinter LINK zurückbleiben, obwohl die Marktkapitalisierung von DOGE fast dreimal größer ist.
Technisch gesehen deutet dies darauf hin, dass ETF-Kapital, das in Chainlink fließt, nicht auf kurzfristige Bewegungen abzielt. Stattdessen wirft es die Frage auf: Ist LINK einer der wenigen High-Cap-Vermögenswerte, die immer noch eine von Fundamentaldaten getriebene institutionelle Rally erleben?
Chainlink drängt darauf, die DeFi-Dominanz zu behalten, während die Rivalität zunimmt
Der Zyklus 2025 schafft die Voraussetzungen dafür, DeFi wieder in den Mainstream zu bringen.
Daten von DeFiLlama zum Zeitpunkt der Drucklegung zeigten Gesamtwert gesperrt (TVL) über alle Layer-1s hinweg kletterte auf 170 Milliarden US-Dollar und erreichte damit zum ersten Mal seit dem Verlust nach dem Bärenmarkt im Jahr 2022 wieder dieses Niveau, was auf eine Rückkehr der On-Chain-Liquidität hindeutet.
Dieses Wachstum wirkte sich natürlich auf Schlüsselsektoren wie Stablecoins, RWA und KI aus.
Mit Chainlink, das jetzt Teil der Global Alliance for KRW Stablecoins (GAKS) ist, steht das Unternehmen im Mittelpunkt Koreas Stablecoin-Erweiterung.
Einfach ausgedrückt: Chainlink sitzt im DeFi-Wettbewerb nicht aus.
Durch die Integration in globale Stablecoins (das Rückgrat von DeFi Rails) stärkt es deutlich die Kerngrundlagen von LINK in Bezug auf Datenschutz, Compliance und Interoperabilität und positioniert das Netzwerk als wichtigen Infrastrukturakteur.
Inzwischen ist das Netzwerk Gesamtwert gesichert (TVS) erreichte im vierten Quartal 2025 einen Rekordwert von 70 Milliarden US-Dollar, was das Gesamtvermögen der Chainlink-Orakel widerspiegelt und ein klares Zeichen für seine Akzeptanz, sein Vertrauen und seine reale Nutzung darstellt.
Vor diesem Hintergrund ist es keine Überraschung, dass das institutionelle Interesse zunimmt. In diesem Zusammenhang scheinen die ETF-Flüsse von Chainlink weniger spekulativ und eher fundamental getrieben zu sein, was LINK zu einem klaren Herausforderer unter seinen Konkurrenten macht.
Letzte Gedanken
- Während die Spot-ETFs von Ethereum und Dogecoin große Abflüsse verzeichneten, zieht Chainlink weiterhin Zuflüsse an, was ein Zeichen dafür ist, dass institutionelles Kapital LINK gegenüber anderen hochkapitalisierten Vermögenswerten bevorzugt.
- Mit einem TVS-Erfolg von 70 Milliarden US-Dollar, einer globalen Stablecoin-Integration und wichtigen Infrastrukturstärken festigt Chainlink seine Rolle als zentraler DeFi-Akteur.



